Die Weihnachtsarchitekten von Hamburg

Weihnachten

Nasi Bostak und Marcel Klöpner, © Martina van Kann

Nasi Bostak und Marcel Klöpner, © Martina van Kann

Sie haben die riesige Leuchtkugel in der Wandelhalle entwickelt, lassen strahlende Schneeflocken, Sterne und Schlittschuhläufer über der Mönckebergstraße und dem Neuen Wall tanzen, bringen leuchtende Bücher im Levantehaus zum Fliegen und sorgen dafür, dass edle Hotels wie das Louis C. Jacob oder das Tortue und ganze Städte wie Buxtehude und Neustadt in weihnachtlichem Glanz erstrahlen. Die Schmücker sind seit mehr als 25 Jahren die Weihnachtsarchitekten in Norddeutschland. Doch anstatt mit Beton und Stahl arbeiten sie mit Lichterketten und raffinerten Leuchtdekorationen.
 
Rund 50.000 Meter dieser Lichterketten verlegen Schmücker-Chef Marcel Klöpner und Partnerin Nasi Bostak mit ihrem Team jedes Jahr aufs Neue, in den Wochen vor Weihnachten herrscht Hochbetrieb, das Team arbeitet quasi rund um die Uhr. Schaltzentrale der Schmücker ist eine große Lagerhalle in Hamburg an der Norderelbe. Von hier finden die Kugeln, Sterne, Blumen, Schneemänner, Rentiere, Herzen und unzähligen Lichtern ihren Weg in den ganzen Norden, an die Fassaden prächtiger Firmenzentralen, Hotels und Shoppingcenter ebenso wie in private Gärten, Villen und Wohnungen.

Die Stile reichen von klassisch-festlich über romantisch oder opulent bis hin zu cool designorientiert. Doch gibt es in diesem Jahr besondere Trends? "Lichterketten mit vielen kleinen Lichtern, die großzügig verteilt werden, gehen immer – egal ob in einem ganz modernen Ambiente oder klassischem Umfeld", weiß Nasi Bostak. "Ganz wichtig – die Ketten vor dem Installieren immer auf Funktion testen. Und für draußen kann es ruhig ein strahlend-weißes Licht sein, drinnen aber unbedingt einen warmen Weißton wählen, sonst wird es schnell ungemütlich."

Und mit einem Lächeln ergänzt Marcel Klöpner: "Auch wenn es eine stressige Zeit für uns ist, lieben wir es für unsere Kunden da zu sein. Kein Projekt ist zu groß, zu klein, zu schwierig oder zu einfach." Das Schmücker-Lieblingsstück in diesem Jahr ist die Edison Bulb, eine rund einen halben Meter große Retro-Glühbirne, in deren Innerem eine Leuchtkette für zauberhaftes Licht sorgt. "Übrigens auch perfekt als Geschenk", gibt Nasi Bostak als Tipp mit "Und sie sieht im neuen Jahr immer noch toll aus und wird bei uns bis in den Frühling hängenbleiben."

Und noch ein Thema liegt den beiden besonders am Herzen: Nachhaltigkeit. Inspiration von Nasi Bostak.

Gerade in Zeiten des Klimawandels sollten wir darüber nachdenken, wie wir nachhaltig und energiesparend schmücken können. Herkömmliche Lichterketten sind extreme Stromfresser, so kann eine einzelne Kette aus kleinen Glühlampen innerhalb nur eines Tages Stromkosten von rund sechs Euro verursacht. Beim Neukauf also am besten auf die Angaben achten und für die schon vorhandene Weihnachtsbaumbeleuchtung einfach eine praktische Zeitschaltuhr setzen. 

Für die Dekoration im Levante Haus nutzen wir seit Jahren Sterne aus Stroh, Figuren aus Bienenwachs oder Holz, getrocknete Orangenscheiben oder Zimtstangen und Lebkuchen.

Rund 25 Millionen Weihnachtsbäume werden hierzulande jedes Jahr verkauft und nach wenigen Tagen wieder entsorgt – eine unnötige Ressourcenverschwendung. Wir achten darauf dass unsere Weihnachtsbaum mit FSC-Siegel aus Deutschland kommen, nämlich aus dem alten Land. Diese Bäume stammen aus naturverträglicher Waldwirtschaft und nicht aus Monokulturen.

Quelle: Deutschmann Kommunikation

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