Wer hat Angst vorm Schwarzen Mann? Ein persönliches Gespräch über Toleranz und Ängste, über Afrikas

Donnerstag, 01.12.2022 19:00 bis 20:30 Gästehaus der Universität Hamburg

dtv/cc

Europas Zukunft liegt in Afrikas Händen! Die Zuwanderung aus dem Süden wird den „alten“ Kontinent Europa radikal verändern und herausfordern. Die Völkerwanderung Zehntausender junger Afrikaner nach Europa in den vergangenen Jahren ist erst der Beginn. Es geht darum, Afrika(ner) als Partner auf Augenhöhe zu betrachten, demokratische Strukturen zu fördern und in Afrikas Jugend zu investieren.


Asfa-Wossen Asserate kam einst als Flüchtling nach Deutschland, als 1974 das Kaiserreich Äthiopien zusammenbrach. Seitdem hat sich viel geändert. Heute ist Deutschland ist ein offenes Einwanderungsland, Flüchtlinge aus vielen Ländern suchen und finden hier Schutz.


„Es gibt in Deutschland heute eine Vielzahl von Schwarzen, Farbigen, Migranten und Angehörigen der verschiedensten Minderheiten, die sich hier zuhause fühlen und sich mit diesem Land identifizieren“, schreibt Asfa-Wossen Asserate und ergänzt: „Ich fühle mich als Deutscher, auch wenn ein äthiopisches Herz in mir schlägt. Meine Identität als Schwarzer steht mir ins Gesicht geschrieben.“


Veränderungen fordern heraus. Wie kann es gelingen, konstruktiv mit Migration und Identitäten umzugehen? Dürfen Menschen ihre Ängste benennen und auf welche Weise? Wie weit muss Toleranz reichen? Wir erleben aktuell, wie dramatisch Demokratien an ihre Grenzen kommen. Am Ende ist es aber eben das, was Demokratie ausmacht, schreibt Asfa-Wossen Asserate: „Der Streit und das Ringen um die besten Antworten für eine Gesellschaft, in der wir uns in gegenseitigem Respekt voreinander frei entfalten können.“

Preis: Eintritt frei / kostenlos

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Termine der Veranstaltung

Donnerstag, 01.12.2022
19:00 bis 20:30 Uhr

Ortsinformationen

Gästehaus der Universität Hamburg
Rothenbaumchaussee 34
20148 Hamburg - Rotherbaum
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