Weit weg – nah dran?

Mittwoch, 24.11.2021 19:00 bis 21:00 KZ-Gedenkstätte Neuengamme

Ehemaliges Ghettogelaende Riga, ehemaliger jüdischer Friedhof
SHGL, Sara Elkmann, 2019

Im Rahmen internationaler Workshops sind junge Menschen an ehemalige Zielorte nationalsozialistischer Deportationen gereist. Im Zweiten Weltkrieg waren die Orte deutsch besetzt, heute befinden sie sich in Polen, Belarus, Lettland und Tschechien. Die Workshop-Teilnehmer*innen begaben sich auf Spurensuche. Welche Bedeutung hat die NS-Vergangenheit für sie trotz zeitlicher Distanz? Wie haben sie sich dem historischen Geschehen angenähert? Was veränderte sich für die jungen Leute mit dem Besuch? Teilnehmer*innen aus unterschiedlichen Projekten diskutieren mit Sarah Grandke (KZ-Gedenkstätte Neuengamme) über Visionen einer zukunftsweisenden Erinnerungskultur.

Kooperation mit dem Internationalen Bildungs- und Begegnungswerk (Dortmund) und der Geschichtswerkstatt Leonid Lewin (Minsk). Die Veranstaltung findet in deutscher und englischer Sprache mit Übersetzung statt.

Die Veranstaltung findet online statt. Die Zugangsdaten zur Veranstaltung werden kurz vor dem Termin per Mail zugeschickt. Die Anmeldung erfolgt über die Webseite der KZ-Gedenkstätte Neuengamme: https://www.kz-gedenkstaette-neuengamme.de/veranstaltungskalender/

Preis: Eintritt frei / kostenlos

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Termine der Veranstaltung

Mittwoch, 24.11.2021
19:00 bis 21:00 Uhr

Ortsinformationen

KZ-Gedenkstätte Neuengamme
Jean-Dolidier-Weg 75
21039 Hamburg - Neuengamme
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