Symphoniker Hamburg / Tetzlaff / Windfuhr

Donnerstag, 07.10.2021 19:30 bis 21:30 Laeiszhalle (Großer Saal)

Symphoniker Hamburg / Tetzlaff / Windfuhr
Neda Navaee

Die Förderung junger Musikerinnen und Musiker ist ein besonderes Ziel der Hamburger Symphoniker seit ihrer Gründung. Insbesondere mit der Hochschule für Musik und Theater verbindet das Orchester daher eine langjährige Zusammenarbeit. Die in und für Deutschland einzigartige partnerschaftliche Kooperation ermöglicht angehenden Instrumentalsolisten, Dirigenten und Komponisten schon früh den Kontakt und die Arbeit in und mit einem professionellen Klangkörper. Unter der Leitung von Ulrich Windfuhr erklingt eine Uraufführung des Kompositionsstudenten Yuji Yao. Für Elgars Cellokonzert spielt Tanja Tetzlaff an der Seite der Symphoniker Hamburg.

Die Uraufführung »ChuShanGu III« von Yuji Yao beschreibt in Klängen die Landschaft des Chu Gebirges. Das Werk ist unterteilt in drei Abschnitte. »Geschmack in der Dämmerung« – Licht des Sonnenuntergangs vermischt sich mit Luftpartikeln, eine stürmische Bewegung folgt daraus. »Klang von den Bergen in der Ferne« – eine stille Bergmasse steht am Horizont, in der Ferne sind Geräusche vernehmbar. »Fluoreszenz-Glühwürmchen« fliegen so dicht, dass sie als schwache Lichtcluster auf der stillen Erde erscheinen.

Das Cellokonzert von Elgar hat vier Sätze, es entstand im Jahre 1919. Der Grundcharakter des Stückes ist von nobler Melancholie geprägt. Mit seiner von virtuosen Passagen unterbrochenen Art im Stile eines »Lied ohne Worte« ist es zu einem der meistgespielten Werke im Repertoire für Solocello und Orchester geworden.



Die Zweite Sinfonie von Robert Schumann entstand in den Jahren 1845-1846. Das Werk stammt aus seiner Zeit in Dresden. Der Komponist schrieb in einem Brief an einen Hamburger Dirigenten 1849: »Die Sinfonie schrieb ich im Dezember 1845 noch halb krank; mir ist’s, als müsste man ihr das anhören. Erst im letzten Satz fing ich an mich wieder zu fühlen; wirklich wurde ich auch nach der Beendigung des ganzen Werkes wieder wohler.« Die intensive Beschäftigung mit der Musik von Johann Sebastian Bach und Ludwig van Beethoven, dessen Lied »Nimm sie hin denn, meine Lieder« aus dem Liederzyklus – »An die ferne Geliebte« – er mottohaft zitiert, bestimmt alle vier Sätze.


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Termine der Veranstaltung

Donnerstag, 07.10.2021
19:30 bis 21:30 Uhr

Ortsinformationen

Laeiszhalle (Großer Saal)
Johannes-Brahms-Platz
20355 Hamburg
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