Symphoniker Hamburg / Sylvain Cambreling

Sonntag, 22.11.2020 11:00 bis 12:30 Laeiszhalle (Großer Saal)

Symphoniker Hamburg / Sylvain Cambreling
Marco Borggreve

Beethovens Schauspielmusik zu Goethes Trauerspiel »Egmont« entstand 1810. Ein unbekannter Rezensent des Jahres 1812 schrieb: »Beethovens origineller Stil ist hier, wie in allen seinen Arbeiten, hervorleuchtend. Man erkennt seine Manier sogleich an den ersten Takten.« Egmont spielt während des Achtzigjährigen Krieges und schildert das Schicksal des niederländischen Grafen Egmont von Gavre – der an den Widersprüchen zwischen Freiheitsliebe und spanischer Besatzung dramatisch scheitert.

Viele Freiheiten nahm sich Gustav Mahler beim Vertonen einiger Volkslieder aus der Sammlung »Des Knaben Wunderhorn«, die Clemens Brentano und Achim von Arnim zwischen 1805 und 1808 zusammentrugen. Bei manchen Liedern verschmolz Mahler mehrere – teilweise sehr gegensätzliche – Texte und interpretierte den Inhalt der Lieder virtuos individuell, bisweilen brutal explizit oder humoristisch leichtfüßig: Liebe, Tod, Natur – das sind die Themen – und nicht zuletzt: die vermeintlich unberührte Kinderwelt auf dem Lande.

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Termine der Veranstaltung

Sonntag, 22.11.2020
11:00 bis 12:30 Uhr

Ortsinformationen

Laeiszhalle (Großer Saal)
Johannes-Brahms-Platz
20355 Hamburg
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