Symphoniker Hamburg / Jacek Kaspszyk

Sonntag, 30.05.2021 19:00 bis 22:00 Laeiszhalle (Großer Saal)

Symphoniker Hamburg / Jacek Kaspszyk
Takaki Kumada

Der polnische Dirigent Jacek Kaspszyk widmet sich in diesem Konzert zu Unrecht vernachlässigten Werken des 20. Jahrhunderts. Dem uvre des bedeutenden tschechischen Komponisten Bohuslav Martin beispielsweise, der sich vom Impressionismus und Neoklassizismus, von der Neuen Musik und vom Jazz inspirieren ließ. Sein Credo: »Der Künstler ist immer auf der Suche nach dem Sinn des Lebens, seines eigenen und des Lebens der Menschen überhaupt, auf der Suche nach Wahrheit.«



Samuel Barbers Tonsprache hingegen wurde mitunter als Neo-Romantik bezeichnet, dabei versuchte der Komponist, zu einem eigenen (amerikanischen) Stil zu finden. Bedeutendes Zeugnis davon ist sein Violinkonzert op. 14. Der berühmte zweite Satz ist voller sehnsüchtiger Leidenschaft, höchste Virtuosität ist Finalsatz gefordert. Interpretiert wird dieses besondere Werk der Violinliteratur von der Geigerin Akiko Suwanai, die nicht nur in ihrer Heimat Japan frenetisch gefeiert wird.


1942 zerstörten die nationalsozialistischen Besatzer in einem Vergeltungsakt den kleinen Ort Lidice nahe Prag, töteten die männlichen Einwohner und verschleppten die meisten Frauen und Kinder in Konzentrationslager. Ein Jahr später schrieb Bohuslav Martin, der bereits im Exil in den USA weilte, sein einsätziges »Mahnmal für Lidice«, das die Verbrechen des Nationalsozialismus vergegenwärtigt und gleichzeitig ein Manifest für Würde und Menschlichkeit setzt.

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Termine der Veranstaltung

Sonntag, 30.05.2021
19:00 bis 22:00 Uhr

Ortsinformationen

Laeiszhalle (Großer Saal)
Johannes-Brahms-Platz
20355 Hamburg
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