Symphoniker Hamburg / Europa Chor Akademie / Sylvain Cambreling

Sonntag, 21.02.2021 11:00 bis 13:00 Laeiszhalle (Großer Saal)

Symphoniker Hamburg / Europa Chor Akademie / Sylvain Cambreling
Marco Borggreve

1940 geriet der Komponist und Organist Olivier Messiaen für einige Monate in deutsche Kriegsgefangenschaft. In einem Lager in der Nähe von Görlitz entstand sein »Quatuor pour la fin du temps« (Quartett für das Ende der Zeit). Zwar in Freiheit, doch noch in den Schreckensjahren 1943 und 1944 schrieb Messiaen eine Komposition für die ungewöhnliche Besetzung Klavier, Ondes Martenot, Frauenchor, Schlagzeug und Streicher. Das elektronische Instrument Ondes Martenot fand hier erstmals Eingang in ein fast abendfüllendes Werk. Den Text zu seinen »Drei kleinen liturgischen Stücken« verfasste der Komponist selbst und gab damit einmal mehr seiner tiefen Religiosität Ausdruck.
1773 schrieb der Dramatiker und Staatsbeamte Tobias Philipp von Gebler das Theaterstück »Thamos, König in Ägypten«. Das Schauspiel erzählt die lehrstückartige Geschichte von dem ägyptischen König Menes und seinem Sohn Thamos. Ein Stück über die gefährliche Verquickung von Macht und Liebe. Noch im Jahr der Herausgabe des Schauspieltextes steuerte Mozart die Bühnenmusik bei, die im Frühjahr 1774 in Wien uraufgeführt wurde.

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Termine der Veranstaltung

Sonntag, 21.02.2021
11:00 bis 13:00 Uhr

Ortsinformationen

Laeiszhalle (Großer Saal)
Johannes-Brahms-Platz
20355 Hamburg
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