Symphoniker Hamburg / Braunstein / Cambreling

Sonntag, 23.01.2022 19:00 bis 22:00 Laeiszhalle (Großer Saal)

Symphoniker Hamburg / Braunstein / Cambreling
Boaz Arad

»Ziel des ganzen Werks«, so kommentierte Béla Bartók selbst seine Tanzsuite, »war es, eine Art ideal erdachter Bauernmusiken, ich könnte sagen, erdichteter Bauernmusiken nebeneinanderzustellen, so dass die einzelnen Sätze bestimmte musikalische Typen darstellen: ungarische, walachische, slowakische und auch arabische, zuweilen kam es sogar zu Überschneidungen dieser Arten.«

Anfang der 1930er-Jahre schrieb Igor Strawinsky sein Violinkonzert, ein Werk voller Anspielungen und ironischen Brechungen, mitsamt grifftechnischen Herausforderungen und augenzwinkernden Idyllen, das hier Guy Braunstein, langjähriger künstlerischer Partner der Symphoniker Hamburg, interpretiert.


Und zum Abschluss eine Schicksalssymphonie. In einem seiner unzähligen Briefe erläuterte Piotr I. Tschaikowsky das Programm seiner Vierten: Schon in den ersten Takten erleben wir die »Schicksalsgewalt« – das um einen Ton kreisende Hauptthema mit seinen kräftigen Triolen und Achteln. Dieses »Fatum«, so Tschaikowsky, kontrolliere uns beständig, so dass Glück und Friede niemals vollkommen würden. »Man muss sich ihm unterwerfen und seine Zuflucht in vergeblichen Sehnsüchten suchen.«

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Termine der Veranstaltung

Sonntag, 23.01.2022
19:00 bis 22:00 Uhr

Ortsinformationen

Laeiszhalle (Großer Saal)
Johannes-Brahms-Platz
20355 Hamburg
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