Radon - Bedeutung und Vorkommen im norddeutschen Raum

Mittwoch, 28.04.2021 18:00 bis 19:30 Regionalverband Umweltberatung Nord (R.U.N.)

Baubiologe Reinhard Hamann informiert über Radon
Foto: Regionalverband Umweltberatung Nord e.V.

Radon ist ein natürlich vorkommendes, radioaktives Edelgas, das bei erhöhten Konzentrationen das Risiko von Lungenkrebserkrankungen steigern kann. Seit Anfang 2019 gilt in Deutschland das neue Strahlenschutzgesetz. In diesem wurde eine Vorgabe einer EU-Richtlinie umgesetzt, nach der ein Referenzwert für Radon in Innenräumen gesetzlich verankert werden muss. Grund dafür ist, dass Radon als zweitwichtigste Ursache für Lungenkrebserkrankungen gilt. Nach dem neuen Gesetz sollen in Innenräumen Referenzwerte von 300 Bq/m³ sowohl in Wohnungen als auch an Arbeitsplätzen eingehalten werden. In Radonvorsorgegebieten gibt es seit Januar 2021 an Arbeitsplätzen eine Messpflicht. Zur Umsetzung des Strahlenschutzgesetzes gibt es daher Handlungs- und Aufklärungsbedarf.


Der Baubiologe Reinhard Hamann wird an diesem Abend folgenden Fragen nachgehen: Gibt es in Norddeutschland kein Radonproblem, wie oft behauptet wird? Welche Radonvorsorgegebiete wurden inzwischen ausgewiesen? Wie gelangt Radon in Innenräume? Wie muss es gemessen werden? Was kann man gegen erhöhte Radonkonzentrationen tun?

Preis: Eintritt frei / kostenlos

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Termine der Veranstaltung

Mittwoch, 28.04.2021
18:00 bis 19:30 Uhr

Ortsinformationen

Regionalverband Umweltberatung Nord (R.U.N.)
Herzmoortwiete 2
22417 Hamburg - Langenhorn
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