Quatuor Ébène

Freitag, 04.11.2022 19:30 bis 21:30 Elbphilharmonie (Kleiner Saal)

Quatuor Ébène
Julien Mignot
Seit über 15 Jahren wird das Quatuor Ébène weltweit für sein homogenes und ausdrucksstarkes Spiel gefeiert. Im Kleinen Saal der Elbphilharmonie sind die vier Franzosen mit Werken aus drei Jahrhunderten zu Gast.

György Ligetis Erstes Streichquartett mit dem Titel »Métamorphoses nocturnes« entstand in den Jahren 1953/54 und ist stark von der Tonsprache Bela Bartóks geprägt. Das Werk besteht aus einem durchgehenden Satz, der sich in 17 Abschnitte unterteilen lässt. Tief in die Welt der Romantik führt hingegen Robert Schumanns Streichquartett op. 41 Nr. 1. Dessen Quartette bilden innerhalb der romantischen Kammermusik einen ganz eigenen Kosmos, da sich in ihnen die vokalen Linien des Liederkomponisten Schumann mit Einflüssen des späten Beethovens zu einer ganz persönlichen Tonsprache verdichten.


Aus der deutschen Romantik begibt sich das Quatuor Ébène schließlich in die englische Barockzeit des Komponisten Henry Purcell. Der schrieb zwar keine »echten« Streichquartette, verfasste aber Fantasien für drei Geigen mit Bassbegleitung, die sich wunderbar von einem Streichquartett spielen lassen.

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Termine der Veranstaltung

Freitag, 04.11.2022
19:30 bis 21:30 Uhr

Ortsinformationen

Elbphilharmonie (Kleiner Saal)
Platz der Deutschen Einheit 1
20457 Hamburg - HafenCity
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