Nell Zink

Mittwoch, 13.01.2021 19:30 bis 21:00 Literaturhaus Hamburg

Literaturhaus Hamburg
Johannes Beschoner

Nell Zink
liest aus ihrem neuen Roman »Das Hohe Lied«

»Nell Zinks Sprache ist erfrischend unaufgeregt und klar, dennoch feinsinnig.« (Juliane Bergmann, »NDR Kultur«)

Auch in ihrem neuen Roman »Das Hohe Lied« (Rowohlt; Übersetzung: Tobias Schnettler) überzeugt Nell Zink mit der für sie typischen Sprache und setzt ihren Humor für eine facettenreiche Figurenzeichnung ein. Pam, Daniel und Joe gründen in den späten 1980er-Jahren in New York eine Punkband. Bald entdecken die Freunde, dass der am Williams-Syndrom leidende Joe der einzige wirklich talentierte Musiker in der Runde ist, und unterstützen ihn bei seiner Solokarriere. Während sich Joe zum Weltstar entwickelt, bekommen Pam und Daniel ein gemeinsames Kind: Flora. Die Ereignisse am 11. September 2001 bilden einen Wendepunkt in der Geschichte. Flora wächst in einer veränderten, zunehmend angespannten politischen Umgebung heran. Sie engagiert sich als Umweltaktivistin und für den Wahlkampf der amerikanischen Grünen. Die Präsidentschaftskandidatur von Donald Trump birgt für die Familie eine neue Bedrohung und lässt sie längst verloren geglaubte Kräfte mobilisieren.

Nell Zink wurde 1964 in Kalifornien geboren und wuchs in Virginia auf. Nach Abschluss des Studiums in den USA promovierte sie in Medienwissenschaft an der Universität Tübingen. Mit ihrem 2019 erschienenen Roman »Virginia« war sie für den National Book Award nominiert. Sie lebt in Bad Belzig, südlich von Berlin.

Moderation: Carsten Otte

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Termine der Veranstaltung

Mittwoch, 13.01.2021
19:30 bis 21:00 Uhr

Ortsinformationen

Literaturhaus Hamburg
Schwanenwik 38
22087 Hamburg - Hohenfelde / Uhlenhorst
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