Literarisch-Musikalische Stolpersteine

Sonntag, 26.09.2021 11:00 und  weitere Termine Hamburger Kammerspiele

Hamburger Kammerspiele
Johannes Beschoner

Die Hamburger Kammerspiele stehen exemplarisch für die Wirkung jüdischen Lebens in Deutschland. Im Dezember 1945 gründete Ida Ehre das Theater in dem Haus, das bereits vor dem Krieg ein Ort vielseitiger jüdischer Kultur war. Im Rahmen des Festjahres „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“ soll die 12-teilige Reihe „Literarisch-Musikalische Stolpersteine“ mit dem Jewish Chamber Orchestra Hamburg an die Tradition des Theaters anknüpfen und die Bereicherung der Kultur Deutschlands durch jüdisches Leben fortsetzen und feiern.
Das Jewish Chamber Orchestra Hamburg entstand aus der Idee, das 1934 ins Leben gerufene und zwei Jahre später wieder aufgelöste Jüdische Kammerorchester Hamburg wiederzubeleben. Das damals von dem Geiger, Dirigenten und Komponisten Edvard Moritz gegründete Ensemble spielte neben bekannten klassischen und romantischen Werken auch zeitgenössische Musik von jüdischen Komponisten Mit dem Berufsverbot für jüdische Künstler*innen endeten die Aktivitäten des Kammerorchesters.
In seinen Konzertprogrammen präsentiert das Jewish Chamber Orchestra Hamburg selten aufgeführte Werke von jüdischen Komponisten, die Opfer des Nationalsozialismus wurden. Dazu gehören unter anderen Victor Ullmann, Hans Krása, Gideon Klein, Erwin Schulhoff und Pavel Haas. An sie, aber auch an die vielen jüdischen Autor*, deren Bücher in den Jahren 1933-1945 unterdrückt, verboten und verbrannt wurden, die ins Exil gingen, um ihr Leben zu retten oder dem nationalsozialistischen Terror zum Opfer fielen, soll die Reihe „Literarisch-Musikalische Stolpersteine“ an den Hamburger Kammerspielen erinnern.
Zum Konzertprogramm lesen bekannte Schauspieler*innen ausgewählte Texte, die den großen Facettenreichtum jüdischer Literatur abbilden.
Die Hamburger Kammerspiele stehen exemplarisch für die Wirkung jüdischen Lebens in Deutschland. Im Dezember 1945 gründete Ida Ehre das Theater in dem Haus, das bereits vor dem Krieg ein Ort vielseitiger jüdischer Kultur war. Im Rahmen des Festjahres „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“ soll die 12-teilige Reihe „Literarisch-Musikalische Stolpersteine“ mit dem Jewish Chamber Orchestra Hamburg an die Tradition des Theaters anknüpfen und die Bereicherung der Kultur Deutschlands durch jüdisches Leben fortsetzen und feiern. Das Jewish Chamber Orchestra Hamburg entstand aus der Idee, das 1934 ins Leben gerufene und zwei Jahre später wieder aufgelöste Jüdische Kammerorchester Hamburg wiederzubeleben. Das damals von dem Geiger, Dirigenten und Komponisten Edvard Moritz gegründete Ensemble spielte neben bekannten klassischen und romantischen Werken auch zeitgenössische Musik von jüdischen Komponisten Mit dem Berufsverbot für jüdische Künstler*innen endeten die Aktivitäten des Kammerorchesters. In seinen Konzertprogrammen präsentiert das Jewish Chamber Orchestra Hamburg selten aufgeführte Werke von jüdischen Komponisten, die Opfer des Nationalsozialismus wurden. Dazu gehören unter anderen Victor Ullmann, Hans Krása, Gideon Klein, Erwin Schulhoff und Pavel Haas. An sie, aber auch an die vielen jüdischen Autor*, deren Bücher in den Jahren 1933-1945 unterdrückt, verboten und verbrannt wurden, die ins Exil gingen, um ihr Leben zu retten oder dem nationalsozialistischen Terror zum Opfer fielen, soll die Reihe „Literarisch-Musikalische Stolpersteine“ an den Hamburger Kammerspielen erinnern. Zum Konzertprogramm lesen bekannte Schauspieler*innen ausgewählte Texte, die den großen Facettenreichtum jüdischer Literatur abbilden.

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Termine der Veranstaltung

Sonntag, 26.09.2021
11:00
Sonntag, 03.10.2021
11:00
Sonntag, 17.10.2021
11:00
Sonntag, 07.11.2021
11:00
Sonntag, 21.11.2021
11:00

Ortsinformationen

Hamburger Kammerspiele
Hartungstraße 9-11
20146 Hamburg - Rotherbaum
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