Kammerkonzert der Symphoniker Hamburg

Sonntag, 28.11.2021 11:00 bis 13:30 Laeiszhalle (Kleiner Saal)

Kammerkonzert der Symphoniker Hamburg
J. Konrad Schmidt

Mit Werken von Béla Bartók, Aleksandra Vrebalov und Franz Schubert lädt das Laeiszquartett zu einem Programm der modernen Entdeckungen, der Kämpfe ein – mit einem seligen, lebensbejahenden Schluss.
Zu Beginn erklingt Béla Bartók: Dessen viertes Streichquartett sprüht vor motivischen Einfällen, Umkehrungen, radebrechenden Engführungen, attraktiven Rauheiten und giftig-faszinierenden Klangideen. Es gilt als »Streichquartett-Klassiker der Moderne«. Aleksandra Vrebalovs Stück unter dramatischen Umständen Ende der 1990er-Jahre in der serbischen Stadt Sombor. Die Komponistin verarbeitet in ihrem kurzen Werk Motive aus dem reichen Musikschatz der Sinti und Roma. Beinahe ebenso existenziell klingt Schuberts letztes Kammermusikwerk, das große Streichquintett C-Dur. Doch statt endzeitlicher Zerknirschung keimt in großen Teilen des Werkes Dur-Hoffnung auf. Allein das Adagio erzählt tröstlich von Hoffnung, Liebe und Schönheit. Eine positive Utopie – angesichts des bevorstehenden Endes.

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Termine der Veranstaltung

Sonntag, 28.11.2021
11:00 bis 13:30 Uhr

Ortsinformationen

Laeiszhalle (Kleiner Saal)
Johannes-Brahms-Platz
20355 Hamburg
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