Kammerkonzert der Symphoniker Hamburg

Sonntag, 07.11.2021 11:00 bis 13:00 Laeiszhalle (Kleiner Saal)

Kammerkonzert der Symphoniker Hamburg
J. Konrad Schmidt

Mit nur 14 Jahren komponierte Felix Bartholdy Mendelssohn sein Klavierquartett f-Moll. Zahlreiche Kritiker loben den jungen Mendelssohn als Künstler, dem es gelingt die jugendliche Frische ebenso wie die künstlerische Reife in seinen Werken unterzubringen. Das 1825 komponierte Klavierquartett bildet den Auftakt dieses mit vier Klavierquartetten versehenen Kammermusikabends.

Alfred Schnittkes 1988 komponiertes Klavierquartett enthält – ähnlich und doch ganz anders als im Falle Mendelssohns – »Spuren eines Vorbilds«, nämlich Anteile von Gustav Mahlers frühem Klavierquartettsatz a-Moll. Der zum Schaffenszeitpunkt wohl 16-jährige Mahler verfolgte das Projekt seines a-Moll-Quartetts nur knapp über einen ersten Satz hinaus. Schnittke knüpft an den zweiten, unvollendeten Satz des Mahler-Quartetts, ein kreisendes Scherzo, an. Doch zeichnet Schnittke den Weg in die Moderne für sich selbst voller Trümmer, Tontrauben und Action nach. Mehr als eine Hommage, viel mehr als eine »Vollendung«, ein eigenes Stück Aufregung.


Den Schlusspunkt unter Leitung von Satoko Koike markiert ein vollendetes Werk, geschaffen von einem Komponisten in seinen besten Jahren. Schumanns Klavierquartett von 1843 bedeutet einen romantischen Höhepunkt der Gattung, geschrieben innerhalb weniger Tage, wie im Rausche des komponierten Glücks und der – vor allem pianistisch – beglückenden Virtuosität.

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Termine der Veranstaltung

Sonntag, 07.11.2021
11:00 bis 13:00 Uhr

Ortsinformationen

Laeiszhalle (Kleiner Saal)
Johannes-Brahms-Platz
20355 Hamburg
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