Jerusalem Quartet

Samstag, 21.01.2023 19:30 bis 21:45 Elbphilharmonie (Kleiner Saal)

Jerusalem Quartet
Felix Broede

»Leidenschaft, Präzision, Wärme, eine Gold-Mischung: Das sind die Markenzeichen dieses exzellenten israelischen Streichquartetts.« So urteilte die »New York Times« über das 1996 gegründete Jerusalem Quartet, das in Hamburg mit Musik zu erleben ist, die unter tragischen Umständen entstand.

Sergej Prokofjews zweites Streichquartett entstand während seines kriegsbedingten Aufenthalts im Nordkaukasus. In jener Zeit beschäftigte er sich intensiv mit der dortigen Folklore, im Streichquartett verknüpfte er die östlichen Lied- und Tanzmelodien dieser Musik mit westlicher Tonalität, um sie einem breiteren Publikum zugänglich zu machen.

Wie Prokofjew hatte auch Dmitri Schostakowitsch unter der stalinistischen Diktatur zu leiden. Sein Quartett Nr. 10 entstand 1964 und ist besonders durch sein diabolisch grelles Scherzo bekannt. Eher Trauer findet sich im sechsten und letzten Streichquartett Béla Bartóks. Er schrieb es im Jahre 1939 im Angesicht seiner sterbenden Mutter und des beginnenden Zweiten Weltkriegs.

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Termine der Veranstaltung

Samstag, 21.01.2023
19:30 bis 21:45 Uhr

Ortsinformationen

Elbphilharmonie (Kleiner Saal)
Platz der Deutschen Einheit 1
20457 Hamburg - HafenCity
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