Glaubensfreiheit. Gegeben und gefordert seit 1601. Öffentliche Führung

Sonntag, 13.12.2020 14:00 bis 15:00 Altonaer Museum

Altonaer Museum: Galionsfiguren
Ulrike Pfeiffer

Die selbstständige Stadt Altona setzte schon Ende des 16. Jahrhunderts einen Kontrapunkt zu Hamburg, das nur den lutherischen Glauben zuließ. Die beiden Straßen „Große Freiheit“ und „Kleine Freiheit“, die bis 1938 zu Altona gehörten, bezeugen diese besondere Geschichte eindrucksvoll durch ihren Namen. Mennoniten, Reformierte, Juden und Katholiken erhielten hier das Recht, ihren Glauben zu leben – auch wenn sie dieses immer wieder mit den Landesherren aushandeln mussten. Die Geschichte dieser Toleranz prägt Altona bis in die Gegenwart.


Heute ist unsere Stadtgesellschaft zunehmend säkular, gleichzeitig religiös sehr vielfältig. In Hamburg wird der interreligiöse Dialog besonders intensiv gepflegt, nur hier gibt es in der Schule den „Religionsunterricht für alle“. Und doch wird um Glaubensfreiheit nach wie vor gerungen: Wie sichtbar kann, darf oder soll Religion im Stadtbild sein? Welche Freiheiten möchte ich leben, welche gestehe ich anderen zu? Konkurrieren Freiheiten miteinander?


Aufgrund der aktuell geltenden Corona-Bestimmungen ist die Zahl der Teilnehmenden auf 6 Personen begrenzt.

Für dieses Angebot ist die Anmeldung an der Museumskasse vor Veranstaltungsbeginn verpflichtend.

Die Kontaktdaten sind bei der Anmeldung zu hinterlassen und werden den aktuell geltenden Verordnungen gemäß 4 Wochen aufbewahrt und dann vernichtet.

Während der Veranstaltungen ist ein Mund-Nasenschutz zu tragen.



We have the freedom to believe what we want, as well as the freedom not to believe anything at all. Freedom of religion is a human right and is anchored in the Basic Law, Germany’s constitution. People still struggle for this right every day and it affects people’s lives in areas as diverse as architecture, schools, and funeral rites. This exhibition invites the public to enter in a dialogue on the past and present of religious freedoms that have been demanded, granted, bestowed, and achieved. After all, freedom of faith has been a tradition in Altona since 1601.


Around 1600, the independent city of Altona stood in contrast to Hamburg, where only the Lutheran faith was permitted. This history is reflected in two street names, “Große Freiheit” and “Kleine Freiheit”, which belonged to Altona until 1938. Here, religious minorities could build places of worship and establish cemeteries. Today’s Hamburg is a religiously diverse and, at the same time, an increasingly secular society.


Looking at a period from the end of the 16th century to the present day, the exhibition presents the developments and issues surrounding a fundamental right.


Given the unique history of Altona, the exhibition examines the situation in contemporary Hamburg. In more than 50 video-interviews inhabitants of Hamburg talk about their faiths and the relevance of the freedom of faith in their everyday lives.


Due to the current coronavirus regulations the number of participants to this event is limited to 6 people.

A registration at the cash desk is mandatory and contact information must be provided. The information will be stored for 4 weeks and then deleted.

During the event the wearing of a face mask/mouth and nose protection is mandatory.


Hinweis: Bitte informieren Sie sich über den aktuellen Status dieser Veranstaltung sowie die geltenden Hygienevorschriften direkt auf der Webseite des Veranstalters.

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Termine der Veranstaltung

Sonntag, 13.12.2020
14:00 bis 15:00 Uhr

Ortsinformationen

Altonaer Museum
Museumstraße 23
22765 Hamburg - Altona-Altstadt / Ottensen
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