Freiburger Barockconsort

Montag, 21.03.2022 20:00 bis 21:45 Laeiszhalle (Großer Saal)

Freiburger Barockconsort
Valentin Behringer

Ja, es gibt ihn tatsächlich: den Early Music Day. Alljährlich am 21. März werden europaweit unter der Schirmherrschaft der EU-Kulturkommissare und der UNESCO mehr als tausend Jahre Musikgeschichte gefeiert. In dieser Saison begeht die Elbphilharmonie diesen Tag mit einem kleinen, aber feinen Konzert: Ein hochkarätiges Sängerensemble um das Freiburger Barockconsort gibt sich die Ehre mit Werken von Dietrich Buxtehude und Johann Sebastian Bach.
Bach und den 50 Jahre älteren Buxtehude verbindet übrigens eine der charmanteren Anekdoten der Musikgeschichte: Um den damals hochberühmten Organisten der Lübecker Marienkirche zu hören, ging der 20-jährige Bach im Jahr 1705 zu Fuß (!) die gut 400 Kilometer von Arnstadt bis nach Lübeck. Vermutlich erhielt er dort Unterricht von Buxtehude und durfte auf der berühmten Totentanzorgel von St. Marien spielen. Buxtehudes Schaffen beeinflusste den jungen Musiker nachhaltig, und auch der Lübecker Meister scheint von Bach sehr angetan gewesen zu sein. Aus den Werken der beiden wählt das Freiburger Barockconsort zwei frühe Kantaten Bachs sowie sein Sechstes Brandenburgisches Konzert. Diese Kompositionen rahmen Dietrich Buxtehudes »Ad cor« aus dem Passionszyklus »Membra Jesu nostri«. Eine klangliche Besonderheit des Programms: Es kommt vollständig ohne Geigen aus.

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Termine der Veranstaltung

Montag, 21.03.2022
20:00 bis 21:45 Uhr

Ortsinformationen

Laeiszhalle (Großer Saal)
Johannes-Brahms-Platz
20355 Hamburg
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