Euthanasie - ein lang verdrängtes Thema der NS-Geschichte

Mittwoch, 10.11.2021 19:00 Bücherhalle Barmbek

Die Bücherhalle Barmbek
Bücherhallen Hamburg

In der Zeit des Nationalsozialismus stand der Begriff Euthanasie für die geplante und systematische Ermordung von Menschen, welche in der Nazi-Ideologie als "unwertes Leben" eingestuft wurden. Hierzu zählten sowohl psychisch Kranke, als auch sozial auffällige und geistig behinderte Menschen.


In Hamburg wurde die sogenannte Rassen-Hygiene, wozu Zwangssterilisationen und die systematische Verfolgung, Asylierung, Deportation und Ermordung, also das Programm der "Euthanasie" gehörte, mit einer dafür gut organisierten Bürokratie und besonderer Härte durchgesetzt.


Die Geschichtswerkstatt Barmbek möchte in dieser Lesung durch Nicole Schneider und Michael Grill die Schicksale von Opfern aus Barmbek darstellen, aber auch auf Einrichtungen, wie Krankenhäuser und psychiatrische Anstalten, auch im Stadtteil eingehen, sowie Täter benennen und auf die Situation in der Stadt blicken.


Am Ende der Lesung soll nochmal an alle bereits bekannten Opfer der Euthanasie im Bereich Barmbek-Uhlenhorst-Hohenfelde erinnert und ihre Namen verlesen werden.


Eine Anmeldung zur Lesung wird auf Grund der aktuellen Beschränkungen empfohlen.

Preis: Eintritt frei / kostenlos

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Termine der Veranstaltung

Mittwoch, 10.11.2021
19:00

Ortsinformationen

Bücherhalle Barmbek
Poppenhusenstraße 12
22305 Hamburg - Barmbek-Nord
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