Blickwechsel mit Expert*innen in der Ausstellung

Sonntag, 13.12.2020 14:00 bis 17:00 Hamburger Kunsthalle

Max Beckmann, Zwei Frauen (in Glastür)
<p> Foto: Rheinisches Bildarchiv Köln, rba_c006753</p>

Max Beckmanns Hauptinteresse galt dem Menschen. Diese Ausstellung untersucht die zahlreichen, oft widersprüchlichen Rollen von Weiblichkeit und Männlichkeit in seiner Kunst. Wie definierte der Künstler weiblich und männlich? Verändern sich Geschlechterzuschreibungen im Lauf der Zeit und wie verstehen wir sie heute? Expert*innen aus verschiedenen Fachbereichen verlegen ihren Arbeitsplatz temporär in die Ausstellung und bringen ihren Blick auf Beckmanns Kunst und auf Geschlechterfragen ein. Wir freuen uns über Ihre Teilnahme!

Teilnahme: im Eintritt enthalten

Ort: in der Ausstellung »Max Beckmann. weiblich-männlich«



Die Kunstmarktforschung ist eine junge Disziplin der Kunstgeschichte. Die Händler des Malers, Zeichners und Graphikers Max Beckmanns weckten dabei schon früh das Interesse von Anja Tiedemann. Wer waren die maßgeblichen Akteure vor, während und nach dem Krieg? Wie erlebte der Handel die Zeit des Nationalsozialismus? Worauf begründete sich der Erfolg des Künstlers in den USA noch während des Krieges? Hatte die Aktion »Entartete Kunst« darauf Einfluss? Seit April 2016 erarbeitet die Wissenschaftlerin ein neues Werkverzeichnis für die Gemälde Beckmanns, das noch in diesem Jahr im Internet freigeschaltet und künftig unter ihrer Regie an der Hamburger Kunsthalle fortgeführt wird. Interessierte Besucher*innen sind eingeladen, ihre Fragen mit Dr. Anja Tiedemann zu erörtern.

Hinweis: Bitte informieren Sie sich über den aktuellen Status dieser Veranstaltung sowie die geltenden Hygienevorschriften direkt auf der Webseite des Veranstalters.

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Termine der Veranstaltung

Sonntag, 13.12.2020
14:00 bis 17:00 Uhr

Ortsinformationen

Hamburger Kunsthalle
Glockengießerwall 5
20095 Hamburg - Altstadt / St. Georg
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