Belcea Quartet

Freitag, 08.04.2022 20:00 bis 23:00 Laeiszhalle (Großer Saal)

Laeiszhalle - Der Große Saal
Maxim Schulz

»Diese Musiker lassen sich nicht von Grenzen einengen« schrieb die London Times 2019 über das Belcea Quartett. Mit der rumänischen Violinistin und Namensgeberin Corina Belcea und dem polnischen Bratschisten Krzysztof Chorzelski brachten die zwei Gründungsmitglieder 1994 eine unterschiedliche künstlerische Herkunft in das Ensemble ein, die durch die französischen Musiker Axel Schacher und Antoine Lederlin ergänzt wurde. Auch die Bandbreite ihres Repertoires scheint keine Grenzen zu kennen.

So haben die vier bereits sämtliche Streichquartette von Bartók, Beethoven, Brahms und Britten eingespielt und stellen dem Publikum auch immer wieder neue Werke von aktuellen Komponisten vor. In die Laeiszhalle kommen die vier Musiker mit Streichquartetten aus drei unterschiedlichen Epochen. Auf ihrem Programm steht mit dem »3. Preußischen Quartett« das letzte Streichquartett von Wolfgang Amadeus Mozart.

Auch Schuberts Streichquartett d-Moll »Der Tod und das Mädchen« ist sozusagen ein Spätwerk, obwohl Schubert es im Alter von 27 Jahren geschrieben hat. Sein wohl bekanntestes Streichquartett kreist mit erschütternder Intensität um den Tod. Die Themen Tod und Grab verfolgten den Komponisten sein Leben lang in fast manischer Weise, bis zu seinem frühen Ende mit nur 31 Jahren. Dazu erklingt eines der wenigen kammermusikalischen Werke des polnischen Komponisten Karol Szymanowski aus dem Jahr 1917.

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Termine der Veranstaltung

Freitag, 08.04.2022
20:00 bis 23:00 Uhr

Ortsinformationen

Laeiszhalle (Großer Saal)
Johannes-Brahms-Platz
20355 Hamburg
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