Aris Quartett

Montag, 18.01.2021 19:30 bis 21:30 Elbphilharmonie (Kleiner Saal)

Aris Quartett
Sophie Wolter

Alles begann als Experiment an der Musikhochschule Frankfurt: Hier trafen sich vier hochmusikalische Jugendliche und reiften in zehn Jahren zu einem der größten Hoffnungsträger der jungen Streichquartettgeneration heran. Schon jetzt hat das Aris Quartett einen Haufen wichtiger Preise abgeräumt, darunter gleich fünf Auszeichnungen beim ARD-Musikwettbewerb. Vor sechs Jahren gastierten sie bereits in der Laeiszhalle; in der Elbphilharmonie geben sie nun mit einem vielfarbigen Programm den Startschuss für das Festival »Rising Stars«.

»Was unbedingt gesagt werden muss« – so könnte man das Wesen der rätselhaft knappen, extrem verdichteten Stücke von György Kurtág bezeichnen. Auch die 15 Miniaturen seines Streichquartetts »Officium breve in memoriam Endre Szervánszky« erzählen mit geringsten Mitteln und größter Behutsamkeit ihre Geschichten und erinnern dabei an zwei andere Komponisten: Anton Webern, den Minimalisten der Moderne und Bruder im Geiste Kurtágs, und den im Titel bedachten Freund Endre Szervánszky.


Es folgt Dmitri Schostakowitschs tief melancholisches Streichquartett Nr. 8, das der Komponist nach seinem erzwungenen Eintritt in die kommunistische Partei als »Requiem für sich selbst« schrieb – und für dessen CD-Aufnahme das Aris Quartett in höchsten Tönen gelobt wurde. Eigens für diesen Abend steuert die in Tokio geborene Komponistin Misato Mochizuki außerdem ein neues Werk bei, das dem Quartett gewidmet ist. Den Abschluss bildet Mendelssohns funkensprühendes Quartett op. 44.

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Termine der Veranstaltung

Montag, 18.01.2021
19:30 bis 21:30 Uhr

Ortsinformationen

Elbphilharmonie (Kleiner Saal)
Platz der Deutschen Einheit 1
20457 Hamburg - HafenCity
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