Stromausfall – was tun? Tipps für den Shutdown!

Wohnen in Hamburg

Teelichter, © hamburg-magazin.de

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Strom ist für die meisten Menschen selbstverständlich und gehört zum täglichen Leben einfach dazu. Er sorgt dafür, dass unser Smartphone regelmäßig neuen Saft bekommt und wir dadurch in den sozialen Medien unterwegs sein können. Strom lässt es zu, dass wir an Computern arbeiten können und wir nach getaner Arbeit warmes Essen ganz unkompliziert zubereiten und genießen können. Selbst manche Autos funktionieren heute einzig und allein durch Strom. Doch was passiert, wenn uns dieses selbstverständliche Luxusgut der Neuzeit plötzlich nicht mehr wie gewohnt zur Verfügung steht? Wir haben einige Tipps, wie Sie einen (meist unerwarteten) Stromausfall gut überstehen und was Sie vorsorglich tun können.

Die Chancen für einen Stromausfall – gering aber möglich

Hier bei uns in Deutschland verfügen wir über ein Stromnetz, das zu den besten und stabilsten Stromnetzen weltweit zählt. Die Gefahr, dass es zu einem oder gleich mehreren schweren Stromausfällen kommt, ist daher recht gering. Dennoch gibt es deutschlandweit immer wieder mal kleinere bis größere Ausfälle dieses eigentlich stabilen Stromnetzes. Manche Menschen glauben sogar, dass es bald einen unglaublichen "Shutdown" geben könnte, der das öffentliche Leben komplett lahmlegen könnte. Bisher gehören Stromausfälle, die sich über mehrere Stunden oder sogar Tage ziehen, eher zu den Ausnahmen. Trotz alledem kann es durchaus hilfreich sein, für den Fall der Fälle vorbereitet zu sein und einige Dinge schon jetzt in Angriff zu nehmen. Unter Stromvergleich.de finden Sie zuverlässige Anbieter, die genau zu Ihren Bedürfnissen passen.

Vorräte anschaffen für den Stromausfall

Manche Großmütter und Urgroßmütter können noch davon berichten, wie hilfreich es sein kann, gewisse Vorräte zu haben, die einem das Leben zum gegebenen Zeitpunkt immens erleichtern können. Zwar waren das völlig andere Zeiten und in erster Linie ging es hier meist ums blanke Überleben, das Prinzip der richtigen Vorräte kann jedoch auch bei einem Stromausfall helfen. Und mit Vorräte anschaffen meinen wir nicht, dass Sie nun losziehen sollen und alles, was Sie irgendwie mal brauchen könnten, in großen Mengen einkaufen. Gemeint sind hier wirklich nur lebenswichtige Dinge und solche, die Ihnen das Ausharren etwas leichter machen, bis der Strom wieder wie gewohnt läuft. Dazu gehören Dinge wie:

  • Batterien und Akkus
  • Taschenlampen, falls noch nicht vorhanden
  • Kerzen, Teelichter, Feuerzeuge und/oder Streichhölzer
  • Campingkocher

Außerdem sollte immer ein Vorrat an Wasser und Lebensmitteln zur Verfügung stehen, der Sie und Ihre Familie mindestens (!) eine Woche problemlos versorgen kann. Darunter sollten sich natürlich auch Lebensmittel befinden, die ebenso kalt gegessen werden können. Es gibt auch sogenannte Notstrom-Aggregate, die mit Benzin betrieben werden können, doch nur für die Wenigsten ist ein derartiger Kauf auch wirklich interessant. Laden Sie eine oder mehrere Powerbanks, damit Ihr Smartphone dennoch einige Zeit betriebsbereit ist, um ggf. wichtige Informationen zu erhalten. Ein Radio, das mit Batterien betrieben werden kann, ist hier ebenfalls eine praktikable Lösung.

Stromausfall – so verhalten Sie sich richtig

Was die Stromversorgung betrifft, sind wir alle relativ verwöhnt. Da kann es, selbst bei einem kleineren Stromausfall schon zu einer Ausnahmesituation kommen. Viele Menschen wissen dann gar nicht, wie sie reagieren sollen. Die wichtigste Regel ist in jedem Fall, immer Ruhe zu bewahren und keinesfalls in Panik zu geraten. Gehen Sie in der Zeit eines Stromausfalls sparsam mit den Ihnen vorliegenden Ressourcen wie Batterien um. In der Regel sollte der Strom immer schnell wieder zur Verfügung stehen. Dauert es jedoch mal etwas länger oder ist die Dauer nicht abzusehen, sollten Sie Batterien und Lebensmittel sorgsam einteilen. Stellen Sie, auch wenn es jetzt dunkel ist, störende Gegenstände, die möglicherweise im Weg stehen und zu Unfällen oder Verletzungen führen könnten, beiseite oder in einen separaten Raum. In Dunkelheit ist es schnell passiert, dass man stolpert, sich verletzt und nicht unbedingt einen Notruf absetzen kann. Schalten Sie auch alle Elektrogeräte ab, sollten diese noch eingeschaltet gewesen sein. Sobald der Strom zurückkehrt, kann es hin und wieder zu unangenehmen und teilweise teuren Überspannungsschäden kommen. Sorgen Sie daher lieber vor und schalten alles ab, was vor dem Stromausfall noch angeschaltet war.

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