Hamburg baut und baut ... und dennoch bleibt der Wohnraum knapp

Wohnen in Hamburg

ARCHIV-Inhalt (veröffentlicht: 14.10.2013)

In der Hansestadt Hamburg sollen in Zukunft 6.000 neue Wohnungen gebaut werden. Doch es stellt sich die Frage, ob die Mieten auch für Gering- oder Mittelverdiener bezahlbar sind. Pro Jahr sollen daher auch 2.000 Sozialwohnungen im gesamten Stadtgebiet von Hamburg entstehen. Nach Angaben der Behörden, ist man mit der Entwicklung der Stadt, respektive neuem Wohnraum, sehr zufrieden. Denn bereits 2013 wurde der Bau von 7.233 Wohnungen genehmigt. Im Vorjahr waren dies deutlich weniger.

Entwicklung auf dem Immobilienmarkt

Die Gutachter von Wohnungsbauverbänden haben in der Vergangenheit festgestellt, dass in den Randgebieten der Druck nach geeigneten Wohnungen bereits nachgelassen hat. Doch wie werden sich die Mietpreise in dem Szenevierteln entwickeln? Werden tatsächlich alle Bauvorhaben realisiert? Ob die Neubauten in Hamburg die Mieten insgesamt zum Sinken bringen, ist fraglich. Fakt ist, die Wohnungen sollen hauptsächlich für Gering- bzw. Normalverdiener errichtet werden. Denn der Druck bei der Wohnungssuche auf dem Hamburger Immobilienmarkt soll nachlassen. Auch der geförderte Wohnungsbau in Hamburg soll so langsam einen Schritt voran kommen. Dort gibt es noch eine Menge zu tun. Erstmals nach der Nachkriegszeit werden Wohnungen für sozial schwächere Menschen in der gesamten Stadt gebaut, nicht nur in Randgebieten.

Warum das Wohnen in der Hansestadt so begehrt ist

Die Hamburger müssen alles andere als wählerisch sein, wenn sie auf der Suche nach einer geeigneten Immobilie sind. Gerade für junge Leute sind die Wohnungen rar, und das Preisbarometer steigt immer weiter an. Die 6.000 neuen Wohnungen, die gebaut werden sollen, können nur für eine vorübergehende Entspannung sorgen. Dennoch gehört der Wohnungsmarkt in Hamburg zu den dynamischsten in ganz Deutschland. Ebenso dynamisch müssen die Makler in Hamburg sein. Das die Ausstattung in den Wohnungen immer schlechter wird, ist den meisten Mietern egal, denn sie brauchen einfach nur ein Dach über den Kopf. Dem ein oder anderen scheint das richtige Viertel wichtiger zu sein, als eine angenehme Wohnung.

Die Suche nach der Traumwohnung kann sich über Jahre strecken, dennoch kann das Portal Immobilienscout24 eine gute Hilfe bei der Suche sein. So ist es einer Studentin ergangen, die nach dem Ende des Studiums bei ihren Eltern ausziehen wollte. Eine Wohnung im Schanzenviertel wäre für sie ein Traum, doch dieser bleibt wohl unerfüllt. Es gibt einfach zu wenig schönen und auch noch bezahlbaren Wohnraum. Viele Altbauwohnungen sind so begehrt, dass sie nach Kündigung der Mieter sofort wieder vergeben sind. Auch im schlechten Zustand werden diese Wohnungen schnell wieder vermietet. Die Vermieter freut es, sie werden ihre Wohnungen schnell und unkompliziert los, und müssen noch nicht einmal etwas dafür tun.

Um sich für eine Wohnung zu bewerben, müssen die potenziellen Mieter zunächst einen Fragebogen ausfüllen. Dieser beinhaltet die Höhe des Gehaltes, Angaben zur SCHUFA-Auskunft, auch die Auskunft des Vorvermieters ist wichtig. Die Bewerbung für eine Wohnung gleicht beinahe der für einen Arbeitsplatz, sagt eine Expertin. Eine Vielzahl an Bewerbungen trifft mittlerweile für gefragte Wohngegenden ein. Dies liegt unter anderen daran, dass es in Hamburg sehr schöne Viertel gibt und jede Menge Studenten.

MIETERVEREIN ZU HAMBURG im Deutschen Mieterbund  Mehr Adress-Informationen

Beim Strohhause 20
20097 Hamburg

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