Die dunkle Jahreszeit ist Einbruchszeit

Wohnen in Hamburg

 Sicherheit am Haus

© Thorben Wengert / pixelio.de

In den Wintermonaten liegen die Einbruchszahlen bis zu 20 % über dem Jahresdurchschnitt. Einbrecher nutzen gerne die frühe Dunkelheit, um unbemerkt in Häuser und Wohnungen einzudringen. Alle Jahre wieder steigt in dieser Jahreszeit die Zahl der Einbrüche an. Aber auch die Ferienzeit gehört zu den Lieblingszeiten der Einbrecher. Häuser und Wohungen stehen häufig komplett leer und der Briefkasten quillt über, wenn die Bewohner Urlaub machen. Da haben die Gängster leichtes Spiel. 

Um es ihnen so schwer wie möglich zu machen, sollte man rechzeitig vorsorgen.

Mechanische Sicherheitstechnik

Den wirkungsvollsten Schutz bietet die richtige Sicherheitstechnik, denn ein Drittel aller Versuche scheitert an geeignetem Einbruchschutz. Einbruchhemmende Fenster und Türen verhindern z. B. das blitzschnelle Öffnen einer Terrassentür mit einem Schraubenzieher. Sollte dennoch etwas passieren, ist der Versicherungsschutz wichtig: Schäden durch Einbruchdiebstahl werden von der Hausratversicherung abgedeckt.

Die Polizei empfiehlt grundsätzlich eine Nachrüstung insbesondere von Türen und Fenstern mit mechanischen Sicherungseinrichtungen mindestens der Widerstandsklasse RC 2 (früher WK 2) für Privatwohnungen und Häuser mit folgenden Zertifikaten: DIN CERTCO, ift-Q-Zert, PIV Cert, VdS-Schadenverhütung und alle weiteren nach DIN EN 45011 akkreditierten Institute, die Anbieter mechanischer Sicherheitstechnik zertifizieren.

Einbruchschutz mit elektronischer Sicherheitstechnik

Wer sich und seine Immobilie auch elektronisch sichern will, sollte hier nach dem Rat der Polizei ebenfalls auf Qualität von Produkten und der Ausführung achten, um für Schutz von Leben und Sachwerten taugliche Überfall- und Einbruchmeldeanlagen installiert zu bekommen. Anbieter elektronischer Sicherheitstechnik sollten über folgende Zertifikat-Produkte verfügen: DIN EN 50130, DIN EN 50131, DIN EN 50136, DIN VDE 0100, DIN VDE 0830, DIN VDE 0833, darunter fallen u.a. VdS- und BHE-Zertifikate nach diesen Normen.

In Hamburg liefert zum Beispiel die Firma Karl-Ernst Koch Schlosserei und Metallbau GmbH, Mitglied der Fachgruppe Schließ- und Sicherungstechnik im Bundesverband Metall, modernste Technik im Bereich Schließsicherung, einbruchshemmende Fenster und Türen, Sicherheitsschlösser- und -beschläge sowie Tore mit elektrischem Torantrieb (Telefon 0 40/2 54 39 09).

Darüber hinaus bieten viele Handwerker und Dienstleister mechanische und auch elektronische Sicherungstechnik an und sind Ihnen bei der Sicherung Ihrer Wohnung, Ihres Hauses oder auch Ihres Unternehmens behilflich.

Grundsätzlich kann sich jeder Bürger und Gewerbetreibende kostenlos bei den kriminalpolizeilichen Beratungsstellen hinsichtlich der Sicherung seiner Immobilie beraten lassen. Darüber hinaus empfiehlt es sich auch hier, jeweils Vergleichsangebote einzuholen.

Einbrüche mit Ankündigung

Im 16. Jahrhundert, also noch bevor das Wort Zinken Verwendung fand, waren in Europa erstmals grafische Geheimzeichen zu beobachten, die so genannten Mordbrennerzeichen. Mit ihrer Hilfe informierten sich Bandenmitglieder darüber, wo und wann ein bestimmtes Haus überfallen, ausgeraubt und eventuell in Brand gesteckt werden sollte.

Verbrecher und kleine Gauner, aber auch Bettler, Hausierer, Fahrende, Landstreicher, Kesselflicker und andere Vaganten wurden stets vom Bürgertum misstrauisch beobachtet und mussten daher geheime Kommunikationsformen entwickeln und benutzen, um die eigenen Ziele zu erreichen.

Grafische Zinken wurden mit Kreide, Kohle oder Rötel gezeichnet oder direkt in den jeweiligen Untergrund eingeritzt. Mitteilungszinken informierten zum Beispiel über kriminelle Aktivitäten, günstige Gelegenheiten zum Betteln, kostenlose Mahlzeiten oder Schlafplätze. Erkennungszinken ermöglichten es, bestimmte fahrende Leute zu identifizieren. Richtungs- oder Wegweiserzinken teilten mit, in welche Richtung einzelne Personen oder Gruppen weitergezogen waren.

Kennzeichnungen in der Tradition der historischen Zinken werden auch in der Gegenwart benutzt, zum Teil in Zusammenhang mit Bettelei und Wohnungseinbrüchen. Eine sehr moderne Variante mit alten Mitteln ist das so genannte WarChalking (engl. chalk 'Kreide'), bei dem offene oder öffentlich zugängliche WLANs kenntlich gemacht werden.

 Text- und Bildquelle: de.wikipedia.org

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22761 Hamburg
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