Startschuss für A7-Tunnelbau in Stellingen

Verkehr

ARCHIV-Inhalt (veröffentlicht: 29.04.2016)

Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt und Hamburgs Verkehrssenator Frank Horch haben heute, am 29. April 2016, den Startschuss für den Bau des Autobahn-Lärmschutztunnels in Stellingen gegeben.

Auf rund 900 Meter Länge verschwindet hier die A 7 unter einem Deckel, der den Stadtteil zwischen Kieler Straße und Güterumgehungsbahn von Lärm befreien – und mit neuen Grünflächen bereichern wird. Die Bauzeit wird rund vier Jahre betragen.

Der Bereich Stellingen ist mit rund 152.000 Fahrzeugen täglich der meistbefahrene Abschnitt dieser Autobahn. Für das Jahr 2025 wird ein Anstieg auf 165.000 Fahrzeuge prognostiziert. Mit dem erforderlichen Ausbau der A 7 von sechs auf acht Fahrstreifen steigen die Anforderungen an den Lärmschutz entlang der Autobahn.

Zum Schutz der Anwohner vor Lärm wird die Autobahn deshalb teilweise überdeckelt. Insgesamt erstreckt sich der Stellinger Lärmschutztunnel zukünftig über 893 Meter. Für den Tunnel werden ca. 93.000 Kubikmeter Beton und rund 14.000 Tonnen Betonstahl verbaut. Nach Fertigstellung der Tunnelanlage erfolgt die Parkgestaltung oberhalb des Deckels.

Landschaftlich gliedert sich die Parkanlage in drei Teile: im Süden entstehen hauptsächlich Kleingärten, im mittleren Bereich ein Wiesenpark, der Raum für viele Freizeitaktivitäten bietet, und nördlich davon ein naturnaher Landschaftspark. Eine breite Promenade über dem Deckel schließt an den Kollauwanderweg an.

Zusätzlich minimieren Lärmschutzwände mit einer Höhe zwischen vier und neun Metern vor und hinter dem Tunnel den Verkehrslärm zum Wohle der Anwohner.

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