Neue Bewohnerparkgebiete für Sternschanze und Karolinenviertel geplant

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Bewohnerparkgebiete Sternschanze, © Behörde für Inneres und Sport

Bewohnerparkgebiete Sternschanze, © Behörde für Inneres und Sport

In Zusammenarbeit mit dem Verkehrsausschuss Hamburg-Altona und Vertretern desselbigen Ausschusses im Bezirk Hamburg-Mitte hat der Landesbetrieb Verkehr (LBV) ein Parkraumbewirtschaftungskonzept für die Sternschanze und das Karolinenviertel erarbeitet. Mit diesem Konzept wird vorgeschlagen, zwei Bewohnerparkzonen mit Parkscheinpflicht einzurichten.

Ab sofort wird der LBV mittels Postwurfsendung über das Konzept der Einrichtung von Bewohnerparkgebieten informieren. Die Anwohner erhalten die Möglichkeit, an einer Online-Umfrage teilzunehmen. Dabei wird ein grundsätzliches Feedback zum Bewohnerparken abgefragt. Des Weiteren können die Anwohner eine persönliche Einschätzung zum Parkdruck zu verschiedenen Zeiten abgeben. Darüber hinaus liegen für die Anwohner Druckexemplare bei allen LBV-Standorten, im Tschaikowsky-Haus (Vor dem Holstentor 2) und in der Haspa-Filiale (Schulterblatt 58) bereit.

Beim Bewohnerparken haben Anwohner die Möglichkeit, einen Bewohnerparkausweis für 30,- Euro pro Jahr (25,- Euro pro Jahr bei Onlinebeantragung) zu beantragen. Alle anderen Fahrzeugnutzer müssen in der Regel eine Parkgebühr entrichten. Es ist eine Parkgebühr in Höhe von 2,- Euro je Stunde bei einer Höchstparkdauer von drei Stunden vorgesehen.

Hintergrund der möglichen Einführung einer Parkraumbewirtschaftung für die Sternschanze und das Karolinenviertel ist eine Untersuchung, bei der festgestellt wurde, dass insbesondere werktags durch Pendler und Touristen der Großteil aller öffentlichen Parkplätze belegt ist. Dementsprechend häufig werden Fahrzeuge ordnungswidrig geparkt.

Abends und am Wochenende belegen Besucher der Gastronomie und Kultureinrichtungen die öffentlichen Parkplätze. Die Untersuchung hat im Karolinenviertel ergeben, dass zwischen 09:00 Uhr morgens und 4.00 nachts stets 90 Prozent der Parklücken ausgelastet sind. In der Sternschanze sind die Parkstände bis ca. 21.00 Uhr belegt. Die Parksituation für die Bewohner wird dadurch erheblich erschwert und ein vermeidbarer Parkplatzsuchverkehr erzeugt.

Die geplante Maßnahme soll den Parkdruck verringern und dafür sorgen, dass Anwohner sowie Kurzzeitparker, wie z. B. Restaurantbesucher, leichter einen Parkplatz finden.

Quelle: Behörde für Inneres und Sport

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