Greenstorm: E-Bikes sind das schnellste Fortbewegungsmittel

Verkehr

E-Bikes sind das schnellste Fortbewegungsmittel, © Greenstorm Mobility

E-Bikes sind das schnellste Fortbewegungsmittel, © Greenstorm Mobility

Der tagtägliche Weg zur Arbeit und wieder nach Hause kann für viele Autofahrer nervenaufreibend sowie kostspielig sein. Denn: Langwierige Parkplatzsuche und hohe Spritpreise gehören im urbanen Verkehr zum gewöhnlichen Erscheinungsbild. Eine Alternative zum Auto im städtischen Verkehr stellen E-Bikes und Pedelecs dar. Diese sind insbesondere für Kurzstrecken geeignet. Zudem sind diese klimafreundlicher als Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren. Bei der Anschaffung eines elektrifizierten Drahtesels sollten jedoch einige rechtliche sowie technische Aspekte beachtet werden.

Bereits 2014 hat das Umweltbundesamt in einer Studie festgestellt, dass Pedelecs im Stadtverkehr bei Entfernungen von bis zu zehn Kilometern das schnellste Fortbewegungsmittel seien. Klimafreundlicher als Autos mit Verbrennungsmotor seien sie auch. Außerdem fällt beim Verzicht des Autos die mühsame Parkplatzsuche weg, die sich sogar in Zahlen bemessen lässt. Durchschnittlich 41 Stunden suchten Autofahrer in Deutschland pro Jahr nach einem Parkplatz. Zu diesem Ergebnis kam im vergangenen Jahr eine Studie von Inrix, einem Anbieter von Verkehrsanalysen. Daneben bereiten hohe Spritpreise Kopfzerbrechen. "Mit einem E-Bike oder einem Pedelec zur Arbeit zu fahren, ist nicht nur klimafreundlich. Man gewinnt Lebensqualität, indem man Zeit spart. Außerdem schont man seinen Geldbeutel", erläutert Philipp Zimmermann, Geschäftsführer von Greenstorm, einem Händlernetzwerk von gebrauchten Top-E-Bikes, die Vorzüge von elektrifizierten Rädern. Laut Zimmermann müssen vor jeder Kaufentscheidung wichtige Gesichtspunkte in Erwägung gezogen werden.

Unterschiede zwischen Pedelec, S-Pedelec und E-Bike

Im weiten Sprachgebrauch wird E-Bike synonym für Pedelec (Pedal Electric Cycle) genutzt. E-Bike ist aber nicht gleich E-Bike weiß Zimmermann: "Ein Pedelec unterstützt den Fahrer. Das heißt, dass der Elektromotor nur beim Treten in die Pedale aktiviert wird – bis zu einer Geschwindigkeit von 25 Kilometern pro Stunde", erläutert der E-Bike-Experte. Pedelecs gelten im juristischen Sinne als Räder. S-Pedelecs hingegen nicht, da der Elektromotor erst bei einer Geschwindigkeit von 45 Kilometern pro Stunde abgeschaltet wird. Somit wird für diesen Typus ein Mopedführerschein (Klasse AM) benötigt – standardmäßig im Auto-Führerschein (Klasse B) vorhanden. Zusätzlich besteht Versicherungs- sowie Helmpflicht. Beim Führen eines E-Bikes mit einer Maximalgeschwindigkeit von 45 Kilometern pro Stunde gelten die gleichen rechtlichen Bedingungen. Einziger technischer Unterschied: Der Elektromotor wird auf Knopfdruck aktiviert und nicht durch das Treten in die Pedale.

Checkliste vor dem City-E-Bike-Kauf

"Wenn man sich für Pedelec, S-Pedelec oder E-Bike entschieden hat, muss man das eigentliche Wunsch-City-E-Bike näher betrachten", erklärt Zimmermann die nächsten Schritte. Da die elektrifizierten City-Räder als Alternative zum Auto dienen sollen, sollte eine aufrechte bequeme Sitzposition möglich sein. Zudem besitzen diese Räder einen tiefen Einstieg. Der Grund: Selbst Menschen mit unhandlicher Berufskleidung sollen City-Bikes problemlos fahren können. Ein großer Gepäckträger dient außerdem der erweiterten Transportmöglichkeit. "Theoretisch könnte zusätzlich ein Anhänger am Rad befestigt werden, sodass selbst Wocheneinkäufe realisierbar sind", erläutert Zimmermann. Bezüglich eines qualitativen Radakkus: Eine Kapazität von 400 Wh (Energie in Wattstunden) ist ein guter Richtwert. Übrigens: Der Akku ist problemlos entnehmbar, sodass dieser während der Arbeitszeit aufgeladen werden kann. Natürlich soll das gesamte City-E-Bike zudem verkehrstauglich sein – Beleuchtung, Reflektoren, Bremsen in einwandfreiem Zustand. "Man sollte sich außerdem ein Bügelschloss kaufen. Dieses bietet den besten Diebstahlschutz", schließt Zimmermann ab.

Greenstorm für klimaschonenden Stadtverkehr

Im Rahmen des Greenstorm-Botschafter-Programms ermöglicht das Unternehmen Interessierten, ein kostenfreies E-Bike zu erhalten. "Wir wollen dadurch einen Beitrag zum Klimaschutz leisten", erläutert Zimmermann die Beweggründe. Nähere Infos: https://shop.greenstorm.eu/botschafter

Über Greenstorm

Die Greenstorm Mobility GmbH hat sich das Ziel gesetzt, Europas größtes Händlernetzwerk für gebrauchte Top-E-Bikes zu werden. Mit einem innovativen Verleihkonzept stellt das Unternehmen aus Söll, Österreich, der Hotellerie für einen bestimmten Zeitraum kostenfrei E-Bikes, Elektroautos sowie Ladestationen zur Verfügung. Als Gegenleistung erhält Greenstorm leerstehende Zimmer. Diese veräußert die Firma in Form von Hotelgutscheinen weiter. Nach Ende der Verleihfrist wartet das Unternehmen die gebrauchten Top-E-Bikes und bietet sie zum Kauf an. Mit diesem Konzept spricht Greenstorm nicht nur B2B-Kunden wie Hoteliers und Sporthändler, sondern auch Endkunden an.

Aktuell beschäftigt die Firma 52 Mitarbeiter. 2017 erreichte sie im Wachstumsranking österreichischer Unternehmen den vierten Platz. Zudem erhielt Greenstorm im gleichen Jahr den Tiroler Innovationspreis in Silber. Heuer zählt Greenstorm unter anderem zu den Ausgezeichneten beim German Innovation Award und beim Österreichischen Innovationspreis Tourismus. International befindet sich das Unternehmen auf Expansionskurs und ist neben Österreich, Deutschland, der Schweiz und Italien seit 2018 auch in Kroatien und Slowenien aktiv.

Weitere Infos unter www.greenstorm.eu

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