Autourlaub in Kroatien

Verkehr

Kroatien hat sich in den letzten Jahren zu einem der beliebtesten europäischen Urlaubsländer entwickelt. Die traumhaften Sandstrände sorgen entlang der Adria für einen entspannten Badeurlaub. Als Alternative zum Flugzeug wählen immer mehr Urlauber das Auto für die Anreise. Wie in jedem Land gelten für Autofahrer auch in Kroatien einige Besonderheiten. Eine gründliche Vorbereitung ist deshalb sehr wichtig.

Reiseroute und Mautgebühren

Von Deutschland aus führt die Route in aller Regel über Österreich und Slowenien. Ein wichtiger Punkt sind dabei die Mautgebühren. In Österreich besteht auf Autobahnen eine generelle Mautpflicht. Für Kraftfahrzeuge bis 3,5 Tonnen gibt es eine 2 Monats-Vignette für 21,80 Euro. Für die nächste Etappe durch Slowenien ist ebenfalls eine Vignette erforderlich. Diese kostet für zwei Monate 30,- Euro und gilt auf allen Straßen und Autobahnen. Für die komplette Hin- und Rückreise sollten rund 60,- Euro als Mautgebühren einkalkuliert werden.

In Slowenien muss auch tagsüber mit Abblendlicht gefahren werden. Auf Autobahnen gilt eine Höchstgeschwindigkeit von 130 km/h. Außerhalb geschlossener Ortschaften darf maximal mit 90 km/h und auf Schnellstraßen 100 km/h gefahren werden. Innerhalb von Ortschaften gilt wie in Deutschland Tempo 50.

Kroatien verfügt über ein gut ausgebautes Netz von Autobahnen. Eine Vignette ist nicht erforderlich, dafür wird beim Abfahren von der Autobahn eine Maut-Gebühr fällig. Diese kann wahlweise mit Karte oder in bar bezahlt werden. Eine Strecke von 100 Kilometern kostet rund 6,- Euro.

Verkehrsregeln in Kroatien

Die Höchstgeschwindigkeiten liegen in Kroatien auf der Autobahn bei 130 km/h, in geschlossenen Ortschaften bei 50 km/h, auf Schnellstraßen bei 100 km/h und auf Landstraßen bei 80 km/h.

Wie in Deutschland ist auch in Kroatien das Mitführen eines Verbandskastens Pflicht. Zudem muss für jeden Insassen eine Warnweste vorhanden sein. Ein Satz Ersatzlampen für die Scheinwerfer ist ebenfalls vorgeschrieben. Im Winter sowie bei Regen und schlechter Sicht muss mit eingeschalteten Scheinwerfern gefahren werden. Sicherheitsgurte sind für alle Insassen Pflicht und das Handy darf nur über eine Freisprechanlage genutzt werden.

Mit dem Flugzeug nach Kroatien

Wer mit dem Flugzeug anreist, muss sich um Mautgebühren und Verkehrsvorschriften keine Gedanken machen. Entlang der Adria befinden sich gleich mehrere Flughäfen, die eine entspannte Anreise ermöglichen. Wichtig ist nur, sich rechtzeitig einen Parkplatz am Flughafen zu sichern. Gerade in Urlaubszeiten sind die begehrten Plätze in Flughafennähe schnell weg. Ein Platz im Parkhaus am Flughafen Hamburg lässt sich bequem im Internet buchen. Am Abflugtag gibt's dann keinen Stress und der Shuttle Bus bringt die Fluggäste direkt zum Terminal.

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