Wenn Büroarbeit den Rücken kaputt macht – So kann dem vorgebeugt werden

Gesundheit & Lebenshilfe

ARCHIV-Inhalt (veröffentlicht: 15.07.2013)

Viele Menschen, die täglich Büroarbeit verrichten, leiden unter Rückenproblemen. Darüber hinaus beklagen sie sich auch über verschiedene andere Leiden, die aber bei genauerem Hinsehen ebenfalls von der Wirbelsäule kommen.

Ungeeignte Bürostühle häufig Auslöser von Rückenschmerzen

Verantwortlich für die Schädigungen der Wirbelsäule, denn hierum handelt es sich in der Regel, wenn man von Rückenproblemen spricht, ist meist eine falsche Körperhaltung. Ein schlechter Bürostuhl, ein nicht ergonomisch eingerichteter Arbeitsplatz und eine nicht ausreichende muskuläre Unterstützung der Wirbelsäule sind die häufigsten Ursachen für Schmerzen und weitere Symptome. Selten fällt die Wahl auf einen qualitativ guten Bürostuhl, da diese häufig hochpreisiger sind. Aber betrachtet man einmal genauer, was man seinem Rücken mit einem qualitativ schlechten Bürostuhl antut, welche Kosten für Arztbesuche, Physiotherapie und Schmerzmittel anfallen, dann muss man zugeben, dass die Wahl eines guten Bürostuhls gleich von vornherein eher kostensparend wäre.

Anforderungen an den richtigen Stuhl

Genauso wichtig wie der hochwertige Bürostuhl selbst, ist natürlich auch, ob er zum Schreibtisch passt und ob man seine Sitzposition zu Tastatur, Maus und Monitor optimal einstellen kann. Diese Komponenten gehören untrennbar zusammen. Ein qualitativ hochwertiger Bürostuhl bietet dem Benutzer verschiedene Einstellmöglichkeiten, um die optimale Position zu Tastatur, Maus und Monitor herzustellen.

Höhenverstellbarkeit, Winkel der Sitzfläche, eine gute Unterstützung der Lendenwirbelsäule und ein guter allgemeiner Sitzkomfort machen hier den Unterschied. Natürlich müssen auch die Position des Monitors und der Tastatur dauerhaft angepasst werden, alles allein kann der Stuhl nicht optimieren.

Auf die Körperhaltung achten

Man selbst sollte aber auch auf eine gute Körperhaltung beim Sitzen achten. Häufig veränderte korrekte Sitzpositionen sind hilfreich. Durch ein aufblasbares Sitzkissen als Unterlage hilft man der Wirbelsäule dabei, in Bewegung zu bleiben. Man sollte außerdem häufiger aufstehen und kleinere Dehnübungen machen. Auch kleine Wege sollte man laufen, anstatt einen Kollegen anzurufen oder Mails zu schicken. Außerdem ist es sehr hilfreich, sich zwei- bis dreimal in der Woche sportlich zu betätigen, um die Rumpfmuskulatur zu kräftigen. Hierzu muss man nicht zwingend in ein Sportstudio gehen, es gibt auch verschiedene einfache, aber effektive Übungen, die man an jedem Ort durchführen kann.

Bildquelle © flickr/Shiatsu Loft Berlin

Anzeige