VIER PFOTEN informiert über das grausame Geschäft mit Tigern in der EU

Gesundheit & Lebenshilfe

ARCHIV-Inhalt (veröffentlicht: 22.02.2019)

Mit einem Pop-up-Store hat die Stiftung für Tierschutz VIER PFOTEN in Hamburg auf das grausame Geschäft mit Tigern in der EU aufmerksam gemacht. Am Stand präsentierten die Tierschützer vermeintlichen Wein und Potenzmittel aus Tigerknochen sowie Fotoshootings mit Tigerbabys oder Tiger als Haustiere. Interessierte Käufer wurden über die grausame Herstellung von Tigerprodukten sowie über die Ausbeutung von Tigern zu reinen Vergnügungszwecken informiert.

Aufklärung ist dringend nötig: In einer von VIER PFOTEN in Auftrag gegebenen, repräsentativen Umfrage durch Kantar-Media geben 52 % der Deutschen an, nichts von der kommerziellen Tiger-Zucht in der EU zu wissen. 88 % unterstützen die Forderung von VIER PFOTEN an die EU-Kommission, den Handel mit lebenden Tigern zu verbieten. Auf tigerhandel.vier-pfoten.de sammelt VIER PFOTEN Unterschriften für das Verbot.

Vanessa Reithinger, Wildtier-Campaignerin bei VIER PFOTEN International: "Die Besucher an unserem Stand in der Hamburger Europapassage waren schockiert, dass so etwas mitten in der EU möglich ist! Selfies mit Tigern und Tigerbaby-Streicheln sind nicht nur in Asien als Touristenattraktion weit verbreitet. Dieses skrupellose Geschäft findet in diversen EU-Ländern statt, auch in Deutschland. In vielen EU-Ländern, darunter auch Deutschland, ist es sogar erlaubt, Tiger als Haustiere zu halten. In Zirkussen werden hierzulande Tiger mit teils brutalen Trainingsmethoden zu Zirkusclowns degradiert. Schlimmstenfalls werden die Tiere für traditionelle asiatische Medizin getötet."

Quelle: Vier Pfoten – Stiftung für Tierschutz

Anzeige