Steffen Hallaschka startet die diesjährige Spielzeugsammlung

Gesundheit & Lebenshilfe

Spielzeugsammlung, © SRH/Markus Contius

Spielzeugsammlung, © SRH/Markus Contius

Am Montag, 21. Oktober 2019, startete die große Spielzeugsammlung für bedürftige Hamburger Kinder und für Kinder aus Flüchtlingsfamilien. Auf dem Recyclinghof Wilma-Witte-Stieg 6 spendeten der Moderator Steffen Hallaschka, SRH-Geschäftsführer Holger Lange, Daniel Fürstenberg, Projektleiter bei der Hamburger Toys Company, und Rolf Weber vom gemeinnützigen Verein WEISSER RING das erste Spielzeug.

Noch bis zum 30. November 2019 sammeln alle Recyclinghöfe der SRH und zwei Filialen des SRH-Gebrauchtwarenkaufhauses STILBRUCH Spielzeug. Arbeitslose Hamburger arbeiten bei der Hamburger Toys Company das gesammelte Spielzeug wieder auf und verteilen es meist noch vor Weihnachten kostenlos an bedürftige Familien.

Diese Recyclinghöfe nehmen bis zum 30. November 2019 Spielzeug als Spende entgegen:

BahrenfeldRondenbarg 52 a Mo-Fr 8.00 bis 19.00 Uhr, Sa 8.00 bis 14.00 Uhr
BergedorfKampweg 9Mo-Fr 8.00 bis 17.00 Uhr, Sa 8.00 bis 14.00 Uhr
Billbrook Liebigstraße 66Mo-Fr 8.00 bis 17.00 Uhr, Sa 8.00 bis 14.00 Uhr
Harburg Neuländer Kamp 6Mo-Fr 8.00 bis 19.00 Uhr, Sa 8.00 bis 14.00 Uhr
HummelsbüttelLademannbogen 32Mo-Fr 8.00 bis 19.00 Uhr, Sa 8.00 bis 14.00 Uhr
Neugraben-FischbekAm Aschenland 11Mo-Fr 8.00 bis 17.00 Uhr, Sa 8.00 bis 14.00 Uhr
Niendorf Krähenweg 22Mo-Fr 8.00 bis 17.00 Uhr, Sa 8.00 bis 14.00 Uhr
OsdorfBrandstücken 36Mo-Fr 8.00 bis 17.00 Uhr, Sa 8.00 bis 14.00 Uhr
Sasel Volksdorfer Weg 196Mo-Fr 8.00 bis 17.00 Uhr, Sa 8.00 bis 14.00 Uhr
SteilshoopSchwarzer Weg 10Mo-Fr 8.00 bis 17.00 Uhr, Sa 8.00 bis 14.00 Uhr
St. PauliFeldstraße 69Mo-Fr 8.00 bis 17.00 Uhr, Sa 8.00 bis 14.00 Uhr
WandsbekWilma-Witte-Stieg 6Mo-Fr 8.00 bis 19.00 Uhr, Sa 8.00 bis 14.00 Uhr

Weitere Sammelstellen sind zwei Filialen des Gebrauchtwarenkaufhauses STILBRUCH in Wandsbek (Helbingstraße 63) und in Altona (Ruhrstraße 51).

Moderator Steffen Hallaschka: "Ich unterstütze die Aktion sehr gerne, weil sie ein besonders schönes Beispiel für Nachhaltigkeit ist. Familien können gemeinsam Platz im Kinderzimmer schaffen, indem sie ungenutztes Spielzeug aussortieren und damit auch noch Gutes tun. So einfach kann es sein, Glück zu verschenken. Denn viele Familien können sich wertvolles Spielzeug nicht leisten. Auch meine Tochter kann sich leichter von älteren Spielsachen trennen, seitdem sie weiß, dass sie anderen Kindern damit eine große Freude machen kann."

"Im vergangenen Jahr haben wir bei der 13. Sammlung einen echten Rekord aufgestellt", freute sich SRH-Geschäftsführer Holger Lange. "Die Hamburgerinnen und Hamburger spendeten knapp 1.500 Kubikmeter gebrauchtes Spielzeug. Das sind mehr als 22 Stück 40-Fuß-Hochseecontainer voll bis oben mit Spielzeug. Üblicherweise kommen bei den Sammlungen drei bis fünf volle Container zusammen. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf den Recyclinghöfen freuen sich, so viel Spielzeug wie möglich entgegenzunehmen, um an den Rekord vom letzten Jahr heranzukommen. Wir sind bereit."

Ralf Jogereit, Leiter des Service Center bei der Hamburger Toys Company, erklärte: "Jährlich kommen viele tausend Hamburger Kinder in den Genuss des Spielzeugs, mit dessen Aufarbeitung unsere Aktiv-Jobber monatelang beschäftigt sind. Großes Interesse gibt es bei den Kindern vor allem an technischem Spielzeug und an allem, was zur Bewegung animiert. Wir freuen uns also vor allem über Eisenbahnen, Carrerabahnen, Lego, Duplo oder Fisher Price. Aber auch alte Kinderfahrräder, Roller, Dreiräder, Schaukelpferde oder Puppenhäuser machen die Kinder glücklich."

Für Rolf Weber vom Verein WEISSER RING ist die Hilfe für Notleidende selbstverständlich: "Diese Spielzeugsammelaktion gehört für uns zur Kategorie des menschlichen Beistandes. Wenn Kinder mit ihren Müttern in Frauenhäusern wohnen und wir helfen können, diesen unschuldigen kleinen Menschen ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern, dann hat sich das Engagement schon gelohnt. Der WEISSE RING hat inzwischen deutlich mehr als 200.000 Kriminalitätsopfern und ihren Angehörigen menschlichen Beistand und immaterielle Hilfe geleistet."

Quelle: Stadtreinigung Hamburg

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