Hamburg schockt – öffentlich zugängliche Defibrillatoren

Gesundheit & Lebenshilfe

ARCHIV-Inhalt (veröffentlicht: 10.12.2013)

Seit Jahren wird bundesweit über die Einführung eines Katasters diskutiert, das alle öffentlich zugänglichen Defibrillatoren (AED-Geräte) auflistet. Hamburg geht jetzt mit gutem Beispiel voran: Der Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) Hamburg hat sich erfolgreich dieser Aufgabe angenommen, alle verfügbaren Daten für den Großraum Hamburg zusammengetragen und daraus die Smartphone-Applikation "Hamburg schockt" entwickelt. Die Notfall-App soll dazu beitragen, die Erste-Hilfe-Situation aufzuwerten und die Überlebenschancen beim plötzlichen Herzstillstand zu verbessern.

Plötzlicher Herztod ist die häufigste Todesursache in Deutschland. Meist geht ihm Herzkammerflimmern, also ein unregelmäßiger Herzschlag voraus, bei dem das Opfer noch gerettet werden kann. Hier zählt jede Minute, da durch mangelhafte Sauerstoffversorgung wichtige Organe absterben. Mithilfe der App wird umgehend der Standort geortet. Man kann direkt einen Notruf absetzen, und das nächste, verfügbare AED-Gerät wird angezeigt. Zudem werden die wichtigsten Erste Hilfe Maßnahmen in der gebotenen Kürze erklärt.

Die Stadtreinigung Hamburg bietet im Notfall für jedermann und jederfrau sieben solcher Geräte an.

Jeder, der AED-Geräte im Großraum Hamburg sieht, die noch nicht bei "Hamburg schockt" registriert sind, kann eine kurze Mitteilung per E-Mail an info@hamburg-schockt.de schicken.

Die App ist selbstverständlich kostenfrei. Sie kann aus dem App Store iTunes und für Android-Geräte im Google Play Store gratis heruntergeladen werden. Hier die Links zum App Store http://www.asb-hamburg.de/ios-app bzw. zu GooglePlay http://www.asb-hamburg.de/android-app.

Das Video zu "Hamburg schockt" vom ASB Hamburg

Stadtreinigung Hamburg  Mehr Adress-Informationen

20537 Hamburg

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