Tätigkeit und Weiterbildungs-Möglichkeiten des Optikers im Überblick

Beruf, Bildung & Ausbildung

Optiker, © istock.com/Alexander Trakse

Optiker, © istock.com/Alexander Trakse

Die Auswahl der passenden Ausbildung ist eine schwierige Entscheidung, die den Wenigsten leicht fällt. Deshalb stellen wir Ihnen hier das beständige Berufsfeld des Optikers genauer vor. Ausbildungsstellen gibt es an vielen Standorten in ganz Deutschland und es bieten sich mehr Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten, als man vielleicht denken mag. Große Firmen, wie etwa Fielmann, bemühen sich mit vielen attraktiven Angeboten um neue Auszubildende. Dazu gehört beispielweise eine garantierte Übernahme. Doch was macht man eigentlich als Optiker und welche Karrieremöglichkeiten gibt es?

Die Aufgaben eines Optikers

Kundenbetreuung:

Die Hauptaufgabe von Optikern besteht natürlich in der umfassenden Betreuung ihrer Kunden. Dazu zählt die Beratung zum passenden Brillen- oder Kontaktlinsentyp, um für jeden Kunden die individuell beste Lösung zu finden. Zu dieser Beratung zählen viele Faktoren, beispielweise ob der Kunde die Brille nur zum Lesen nutzt, ob er viel am Computer arbeitet, welches Gestell am besten zu seiner Kopf- und Gesichtsform passt sowie viele weitere Faktoren. Außerdem führen Sie mit den Kunden Sehtests durch, wenn sie kein Rezept mit dem exakten Dioptrienwert von ihrem Augenarzt mitgebracht haben.

Handwerk:

Nachdem sie alle benötigten Daten für die Herstellung der Brille des Kunden gesammelt haben, kommt es zur Fertigung der Brille. Dabei handelt es sich noch um richtige Handarbeit. Spezielle Glasrohlinge werden von Optikern mit High-Tech-Präzisionsgeräten geschliffen und von Hand in die Fassung eingearbeitet. Auch für die nachträgliche Bearbeitung der Brillen sind sie zuständig, etwa wenn die Passform angepasst oder Beschädigungen repariert werden müssen.

Welche Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es?

Augenoptikermeister:

Der Meistertitel bietet Optikern die Chance, einen eigenen Laden zu eröffnen. Natürlich kommen dann auch viele weitere Aufgaben auf Augenoptikermeister zu, auch wenn man nicht gerade selbst einen Laden eröffnet. Zu den täglichen Routinearbeiten kommen noch die Verhandlung mit Zulieferern, das Errechnen von Angeboten sowie die allgemeine Organisation des Ladens hinzu.

Staatlich geprüfter Augenoptiker:

Ähnlich wie die Erlangung des Meisertitels dauert die Fortbildung zum staatlich geprüften Augenoptiker zwei Jahre. Die Fortbildung wird dabei in Vollzeit bestritten. Ist die Prüfung der Weiterbildung dann erfolgreich abgelegt, eröffnen sich neue Möglichkeiten, wie beispielsweise die Mitarbeit bei der industriellen Entwicklung von Sehhilfen. Bleiben Sie nach der Weiterbildung im Betrieb tätig, erwarten Sie hier auch anspruchsvollere Aufgaben, die sich vor allem mit der Organisation des Betriebes befassen.

Bachelorstudium Optometrie:

Mit dem Meisterbrief oder einer abgelegten (Fach-)Hochschulreife können Sie sich an einer Hochschule für ein Studium der Optometrie einschreiben. So werden Sie in drei Jahren zum Experten für Farb- und Nachtblindheit und verschiedenste Lösungen für Sehkorrekturen ausgebildet. Damit stehen Ihnen dann weitere Türen offen und Sie können die Zukunft der Sehhilfen mitgestalten.

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