Wetterextreme und Pflege: Nachholbedarf beim Versicherungsschutz

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Niemand kann sich hundertprozentig gegen sämtliche Lebensrisiken wappnen – weder jetzt noch in Zukunft. Wie sich beispielsweise der Klimawandel auf küstennahe Regionen wie Hamburg auswirken wird, ist noch völlig unklar. Die passende Versicherung, verbunden mit einer klugen Risikoabschätzung, bietet bei vielen Unwägbarkeiten des Lebens aber zumindest finanziellen Schutz – nicht nur gegen Wind und Wetter.

Swiss Life Select für faire Beratung ausgezeichnet

Für die Auswahl der richtigen Versicherung sollte man sich auf jeden Fall Zeit lassen und mehrere Anbieter vergleichen. Wie sieht das Kosten-Leistungs-Verhältnis aus? Wie steht es um die Qualität der Beratung, wie ist das Unternehmen wirtschaftlich aufgestellt? Dies sind nur einige Fragen, die bei der Versicherungswahl geklärt werden sollten. Ein Anhaltspunkt bei der Suche nach einem Beratungsunternehmen: Das Wirtschaftsmagazin "Focus-Money" und das Analysehaus ServiceValue haben den Finanzdienstleister "Swiss Life Select als "Fairsten Finanzvertrieb 2017" ausgezeichnet. Auf den Plätzen folgen die Unternehmen Telis Finanz und Bonnfinanz.

Ein weiteres Bewertungskriterium ist die sogenannte Solvenzquote. Aus ihr geht hervor, wie gut etwa ein Lebensversicherer die Ansprüche seiner Kunden aus Eigenmitteln decken kann – zum Beispiel, wenn es um Mittel zur Altersvorsorge geht. 100 % entsprechen einer Deckungsgleichheit. Swiss Life Deutschland, der Mutterkonzern von Swiss Life Select, lag 2017 bei 391 % und damit im Feld der Branchenführer. Spitzenreiter war die AachenMünchener mit 504 %.


Wichtig: Die Solvenzquote wird stets in Annahme der für den jeweiligen Versicherungskonzern ungünstigsten Bedingungen ermittelt. Dazu gehören vor allem wirtschaftliche Eckdaten, doch auch Phänomene wie der Klimawandel können eine Rolle spielen.

Leben am Wasser: Schön, aber riskant

Wer in Hamburg in Wassernähe lebt, genießt einen außergewöhnlichen Wohnkomfort, muss aber dafür ein gewisses Hochwasserrisiko in Kauf nehmen. Ausreichender Versicherungsschutz gegen Elementarschäden wie Hochwasser oder auch Sturm wird in Zukunft noch wichtiger werden. Das betrifft nicht nur Wohnlagen am Wasser: Zuletzt traten Schäden durch Starkregen und Überflutungen auch in Gebieten auf, in denen statistisch gesehen eigentlich nicht damit gerechnet werden muss, so das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK).

Im Jahresbericht 2017 der Weltorganisation für Meteorologie (WMO) werden extreme Wetterphänomene hauptsächlich als Folge des Ausstoßes von Treibhausgasen erklärt. Für die nächsten Jahre sagen Experten eine weitere Erwärmung der Ozeane voraus – diese Entwicklung soll sich sogar noch beschleunigen.

Die Erwärmung fördert wiederum das Entstehen heftiger Stürme, wovon auch Hamburg nicht verschont bleiben dürfte. In der Hansestadt wie generell in Deutschland unterschätzen viele Menschen die Risiken durch Extremwetter allerdings noch immer, so eine repräsentative Umfrage von Swiss Life Select. Mehr als drei Viertel glauben demnach nicht, dass sie in irgendeiner Form von Hochwasserschäden betroffen sein könnten.

Es könnte eine trügerische Sicherheit sein, in der sich viele Deutsche wiegen. Experten raten zu überprüfen, ob bestehende Versicherungen in diesem Bereich künftig noch ausreichen werden.

So schließen Sie die Pflegelücke

Ein anderes Beispiel für eine Lücke im Versicherungsschutz ist die Absicherung gegen die enormen Kosten einer Pflegebedürftigkeit im Alter. Prognosen sagen voraus, dass die Zahl der betroffenen Menschen in den kommenden Jahren deutlich steigen wird. Der Grund ist eigentlich ein erfreulicher: Die durchschnittliche Lebenserwartung in den westlichen Industrienationen steigt. Doch je mehr Menschen ein hohes Alter erreichen, desto mehr sind auch auf Pflege angewiesen.

Das Problem dabei: Die Mittel aus der staatlichen Pflegeversicherung reichen in der Regel nicht aus, um die anfallenden Pflegekosten in vollem Umfang zu bestreiten. So entsteht die sogenannte Pflegelücke. Nach Angaben des Verbandes der Privaten Krankenversicherung (PKV) liegt der aufzubringende Eigenanteil in Deutschland bei durchschnittlich 1.697 Euro pro Monat. Diese Lücke lässt sich durch eine Pflegezusatzversicherung teilweise oder ganz schließen. Dabei gibt es mehrere Varianten, von der Pflegetagegeld- bis zur reinen Pflegekostenversicherung. Wie bei allen anderen Versicherungen gilt auch hier: Lassen Sie sich vor Abschluss unbedingt ausführlich beraten!

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