Behörde legt neue Jagd- und Schonzeiten in Hamburg fest

Beratung

ARCHIV-Inhalt (veröffentlicht: 16.05.2014)

Im Bezirk Bergedorf kommt es zu bestimmten Zeiten zu einer besonderen Konzentration von Gänsen, insbesondere der Grau- und Kanadagans. Fraß- und Trittschäden sowie die zunehmende intensive Verkotung von landwirtschaftlichen Nutzflächen ergab Erlösverluste in den dortigen landwirtschaftlichen Betrieben.

Die geringfügige Änderung der Jagdzeiten in Verbindung mit weiteren Maßnahmen des Arbeitskreises Gänse, wie unter anderem das Aufstellen von Fuchsattrappen und Schaffung von Rückzugsgebieten wurde im Arbeitskreis Gänse diskutiert. Die geringfügige Verlängerung  der Jagdzeiten auf gefährdeten landwirtschaftlichen Flächen ist ein Bestandteil eines Gesamtkonzeptes zum Gänsemanagement in Hamburg.

Die Verordnung gibt den Jägern vor, welche jagdbaren Tierarten in welchen Zeiträumen bejagt werden dürfen und wann sie Schonzeit genießen.
Neu ist eine ganzjährige Schonzeit für die Elstern. Sie dürfen ebenso wie Fasanenhennen,  Türkentauben, Ringel-, Bläss-, Saat- und Nilgänse, Spieß-, Berg-, Tafel-, Samt- Pfeif-, Krick- und Trauerenten das ganze Jahr über nicht bejagt werden.

Eine entsprechende neue Verordnung über jagdrechtliche Regelungen trat am 1. April 2014 in Kraft.

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Ortsinformationen

Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation
Alter Steinweg 4
20459 Hamburg
Telefon: 040/428280
Telefax: Fax 040/428411620

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