fritz-kola-Initiative "Pfand gehört daneben" unterstützt Obdachlose mit T-Shirt-Kollektion

Mode

Flaschensammler Michael, © Christian Perl

Flaschensammler Michael, © Christian Perl

fritz-kola-Initiative "Pfand gehört daneben" und Streetwear Label "Hafendieb" unterstützen obdachlose Menschen und PfandsammlerInnen mit Non-Profit Kollektion "SoFair".

Faire Mode, die sich zusätzlich für soziale Projekte stark macht? Ja, das geht. Unter dem Motto "SoFair" (sozial und fair) hat die Initiative "Pfand gehört daneben" zusammen mit dem Streetwear Label "Hafendieb" eine Non-Profit T-Shirt Kollektion entworfen. Die soziale Shirt-Kooperation beinhaltet drei verschiedene Motive, die in schwarz und weiß erhältlich sind. Sie können für 20,- Euro im "Hafendieb" Onlinestore (www.hafendieb.de ) erworben werden. Der gesamte Erlös wird an soziale Projekte für Flaschensammler sowie Wohnungslose und Obdachlose gespendet.

Ergänzend zum Verkauf werden die T-Shirts in Hamburg und Berlin an Obdachlosenprojekte verteilt. "Mit der Aktion möchten wir auf kreative Weise Menschen unterstützen, die normalerweise am Rande der Gesellschaft stehen und oftmals kein Geld besitzen, um sich ein neues und hochwertiges T-Shirt zu kaufen", erklärt Mirco Wolf Wiegert, Geschäftsführer der fritz-kulturgüter GmbH, zu der die Initiative "Pfand gehört daneben" gehört.

Die Idee für die T-Shirts entstand aus der langjährigen Zusammenarbeit der Initiative mit "Hafendieb". Das Label vertreibt im eigenen Onlineshop exklusiv die "Pfand gehört daneben" Sticker, Poster, Flyer und Postkarten. Deswegen freut es die "Hafendieb" – Inhaber Martin Hagemann und Kai Dohse umso mehr, dass sie mit der neuen Kollektion ein weiteres Mal etwas bewegen können: "Wir hoffen durch die Aktion noch mehr zu sensibilisieren und für andere oder ähnliche Projekte zu motivieren", so Kai Dohse.

Models für die Kollektion sind Pfandsammler Michael und Sozialarbeiterin Anke Beceral. Die beiden kennen sich durch Ankes Arbeit im Hamburger JesusCenter e. V., eine der durch den Erlös der Kollektion begünstigten Einrichtungen. Hier erhalten bedürftige Menschen täglich warme Mahlzeiten und ihnen wird eine umfassende soziale Beratung ermöglicht. Wie wichtig solche Orte sind, weiß Michael aus eigener Erfahrung. Er wurde im JesusCenter vor den Folgen einer Blutvergiftung bewahrt: Auf der Suche nach Pfandgut verletzte er sich an einem Mülleimer, ließ sich aber nicht schnell genug behandeln. Erst eine aufmerksame Mitarbeiterin wies ihn auf die mögliche Gefahr hin. Seine Geschichte von einem persönlichen Miteinander, Aufmerksamkeit und Hilfe trägt Michael nun als Botschaft bei seinen täglichen Rundgängen auf der Brust. Denn Pfand gehört daneben!

Quelle: fritz-kulturgüter

Anzeige