Der Ring des Nibelungen in der Staatsoper Hamburg

Theater, Oper & Ballett

Ring der Nibelungen © Monika Rittershaus

Ring der Nibelungen © Monika Rittershaus

Alle Wagner-Fans dürfen sich besonders auf die Spielzeit 2018/19 freuen: Unter der musikalischen Leitung von Generalmusikdirektor Kent Nagano zeigt die Staatsoper vom 30. Oktober bis 2. Dezember 2018 den vollständigen "Ring des Nibelungen" von Richard Wagner in der Inszenierung von Claus Guth.

Vorabend: Das Rheingold

Starten wird die Inszenierung am 30. Oktober und 4. November 2018 mit dem "Vorabend": Die Rheintöchter tummeln sich auf einem riesigen Bett, auf dem Dachboden bastelt Wotan an seinem Weltmodell, und von seinem Heizungskeller aus versucht Alberich, die Herrschaft über die Welt an sich zu reißen. Regisseur Claus Guth und Bühnenbilder Christian Schmidt bringen den "Vorabend" des "Ring" mit viel Humor auf die Bühne, ohne dabei die Dimensionen des Mythos zu vernachlässigen.

Erster Tag: Die Walküre

Die Aufführung der "Erste Tag" findet am 11. und 16. November 2018 statt: Das Wälsungenpaar, das Wagner Wotan erschaffen lässt, könnte eine Option sein, wäre da nicht der egoistische Trieb, der jeglicher Freiheitsutopie entgegensteht. Wotan muss an der bestehenden Weltordnung festhalten, um sich selbst vor dem Untergang zu bewahren. Er kann sein Wälsungen-Experiment nicht objektiv angehen, sondern manipuliert seine Probanden. Siegmund muss isoliert aufwachsen, lange Jahre mit ihm "im wilden Wald" leben, wo er ihn Kampftechniken zur Selbsterhaltung lehrt, bis Siegmund als Profi-Rebell allein auf die Welt losgelassen wird ...

Zweiter Tag: Siegfried

Der dritte Teil des "Ring der Nibelungen" wird am 18. und 23. November 2018 aufgeführt. In Wotans Weltenmodell wird jetzt Siegfried zur Spielfigur. "Der hehrste Held" schmiedet das Schwert, tötet den Drachen und erweckt Brünnhilde – doch seine eigentliche Bestimmung kennt er nicht. Das Erfolgsduo Claus Guth und Christian Schmidt setzt "Siegfried" in Szene.

Dritter Tag: Götterdämmerung

Am 25. November und 2. Dezember 2018 wird der letzte Teil inszeniert. Sind die Götter noch zu retten, nachdem sich Wotan in sein eigenes Gesetzeswesen verstrickt und durch seinen Herrschaftsanspruch die Welt in ein Chaos aus Machtgier und Verbrechen verwandelt hat? "Göttergericht", so hätte der Schluss der "Ring"-Tetralogie nach Wagners späterer Überzeugung eigentlich heißen müssen, um die Generalabrechnung mit vergangenem Unrecht zugunsten eines unbelasteten Neubeginns als Möglichkeit zu behaupten. Doch de facto bleibt nur eine einsame Frau übrig, die im Bekenntnis ihrer Liebe ihre Selbstachtung zurückgewinnen will und die letztlich wie alles andere von der Flut eines gewaltigen Orchesterstroms mitgerissen wird ...

Weitere Informationen gibt es unter www.staatsoper-hamburg.de.

Wann?

Das Rheingold: 30. Oktober und 4. November 2018
Die Walküre: 11. und 16. November 2018
Siegfried: 18. und 23. November 2018
Götterdämmerung: 25. November und 2. Dezember 2018

Wo?Staatsoper Hamburg

Ortsinformationen

Hamburgische Staatsoper GmbH
Große Theaterstr. 25
20354 Hamburg
Telefon: 040 - 35680
Im Zuschauerraum (Parkett) gibt es bei jeder Opernaufführung 4, bei jeder Ballettaufführung 2 Rollstuhlfahrerplätze, der Preis für diese Plätze beträgt 10,- Euro. Das Opernhaus ist mit einem Fahrstuhl ausgestattet, der bis in den 4. Rang fährt. Vor dem Opernhaus stehen in unmittelbarer Nähe zum Eingang in der Großen Theaterstraße 3 Behindertenparkplätze zur Verfügung. Zwei weitere Behindertenparkplätze befinden sich vor der Theaterkasse. Den Inhabern eines Schwerbehindertenausweises ab 80 % bietet die Hamburgische Staatsoper eine Ermäßigung von 50 % auf alle Kartenpreise an. Bei Inhabern eines solchen Ausweises, die einen Anspruch auf eine Begleitperson haben, gewährt die Oper diesen Preisnachlass auch der Begleitung.
Tageskasse: Mo-Fr 10.00 bis 18.30 Uhr, Sa 10.00 bis 14.00 Uhr, sonn- und feiertags kein Verkauf. Abendkasse: 90 Min. vor Vorstellungsbeginn Schriftliche Bestellung ist für die gesamte Spielzeit möglich.

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