Der neue große Hamburg-Roman – Außerhalb der Zeit

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Ausserhalb der Zeit, Buchcover

Ausserhalb der Zeit, Buchcover

"Außerhalb der Zeit – Über raue Pfade" handelt von einem Abenteuer, das der jungen Hamburgerin Lena unfreiwillig widerfährt, als sie durch einen antiken Spiegel fällt und sie im biedermeierlichen Hamburg des Jahres 1841 wieder aufwacht.

Während ihr Bruder und ihre Freunde in der heutigen Zeit verzweifelt versuchen, Lena wieder zurückzuholen, trifft diese in der Vergangenheit auf den verwitweten Kaufmann Henry Sieveking, der die unfreiwillige Zeitreisende kurzerhand als Gouvernante für seine beiden Kinder einstellt.

Eine Entscheidung, die im Folgenden für zahlreiche Konflikte zwischen den beiden Hauptpersonen sorgt, da die Ansichten und Methoden der Frau aus der Zukunft rein gar nicht in ihre neue Umgebung passen und sie dementsprechend in so allerhand Fettnäpfchen tritt, die die Gesellschaft des 19. Jahrhunderts bereitstehen hat.

Im Laufe der Zeit gelingt es Lena aber zunehmend sich den Sitten der Zeit anzupassen, und sie erweist sich mehrmals als neuer guter Geist in der Familie.

So gelingt es ihr dafür zu sorgen, dass eine Last aus der Vergangenheit, welche auf Henrys Schultern liegt, von ihm genommen werden kann und sich infolgedessen sein bis dato gestörtes Verhältnis zu seinen Kindern erheblich entspannt.

Auf diese Weise erlangt sie nicht nur die Anerkennung ihres Arbeitgebers, sondern es entwickeln sich zwischen den beiden zusätzlich auch tiefergehende Gefühle.

Trotzdem steht es für Henry Sieveking außer Frage, dass er Lena helfen muss, in ihre Zeit zurückzukehren. Dafür bedarf es sowohl einiger Recherchen des befreundeten Dichters Heinrich Heine, als auch einer turbulenten Postkutschenfahrt durch halb Deutschland, bis in die tiefen Wälder des Spessart, wo Henry und Lena dem Geheimnis des Spiegels auf die Spur zu kommen hoffen, der für Lenas Zeitreise verantwortlich zu sein scheint.

Roman:Außerhalb der Zeit – Über raue Pfade
Autorin:Marit Schalk
ISBN (E-Book):978-3-7427-8172-7
ISBN (Printausgabe):978-3-7450-0431-1
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Zur Autorin:

Seit wann schreiben Sie?

Ich habe schon als Zehnjährige ganze Schulhefte mit Kurzgeschichten vollgeschrieben.

Sie sind berufstätig und Mutter von zwei Kindern. Woher nehmen Sie die Zeit zum Schreiben?

Streng genommen habe ich eigentlich keine Zeit dafür, aber ich nehme sie mir einfach: Verregnete Wochenenden und Schulferien mag ich dabei ganz besonders gerne.

Woher nehmen Sie die Ideen für Ihre Geschichten?

Das ist ganz unterschiedlich. Für "Außerhalb der Zeit" waren es u. a. eine Fernsehdokumentation über die Geschichte des Hamburger Hafens, sowie ein geplanter Familienausflug an die Deutsche Märchenstraße (der bis heute leider noch immer nicht stattgefunden hat). Beides hat eine Assoziationskette in Gang gesetzt, über deren Verlauf ich mich rückblickend teilweise selbst wundere. Dann bin ich natürlich auch in Hamburg vor Ort gewesen und habe mich an meinen Originalschauplätzen umgesehen, soweit dies möglich war, und ich habe das Museum für Hamburgische Geschichte besucht und dort ganz gezielt nach Antworten auf Fragen gesucht, die sich mir während des Schreibens gestellt haben.

Wie lange schreiben Sie an einem Roman?

Alles in allem dürfte das von der allerersten Idee, bis hin zur fertigen Geschichte in Summe etwa fünf Jahre in Anspruch genommen haben.

"Außerhalb der Zeit" spielt in der Biedermeierzeit. Würden Sie selber gerne in dieser Epoche leben?

Ganz klar: Nein. Als Frau würde es mich ungeheuer stören, wenn ich ein Leben lang in finanzieller Abhängigkeit von einem Mann (Vater/Bruder/Ehemann) stehen müsste und mir als einzige Alternative bloß die Armut bliebe, da mir eine wirklich einträgliche Erwerbstätigkeit nicht gestattet wäre. Aber auch als Mann war das Leben in vorherigen Jahrhunderten bestimmt nicht leicht. Meine Hauptfigur Henry hadert nicht umsonst mehrfach mit seiner Rolle als Patriarch, der sich ständig in der Pflicht sieht, für die von ihm in sämtlichen Belangen abhängige Familie Sorge tragen zu müssen – und das nicht bloß finanziell. Ich bin der festen Überzeugung, dass von der Gleichberechtigung der Frau auch die Männer erheblich profitieren, auch wenn es in ihrem Fall vielleicht nicht auf den ersten Blick so offensichtlich ist.

Ihre weibliche Hauptperson macht eine Zeitreise. Glauben Sie daran, dass es Zeitreisen tatsächlich gibt?

Ich halte es mit meiner männlichen Hauptperson Henry Sieveking, der der Ansicht ist, dass die Welt noch voller physikalischer Gesetze und Geheimnisse steckt, die wir Menschen bloß noch nicht entdeckt und zu beherrschen gelernt haben. Und solange Menschen keine logische Erklärung für etwas finden, bezeichnen sie es als Zauberei.  Da ich eine absolute Niete in Physik bin, quillt die Welt für mich also geradezu über mit unerklärlichen Wundern.

Haben Sie eine Botschaft an Ihre Leser, die Sie Ihnen mit Ihren Texten mitgeben möchten?

Ganz ehrlich: nein. "Außerhalb der Zeit" ist eine Geschichte, die ich allein zu meiner eigenen Entspannung und Unterhaltung geschrieben habe.

Warum haben Sie ein Pseudonym gewählt und schreiben nicht unter Ihrem richtigen Namen?

Unter meinem richtigen Namen habe ich im Sachbuchbereich bereits einige Unterrichtshilfen für Grundschullehrer veröffentlicht. Als Leser würde ich es persönlich ein wenig befremdlich finden, wenn ich nach einem Unterhaltungsroman suche und mir unter dem Namen der Autorin z.B. auch Arbeitsblätter über das Leben der Stockente angeboten würden. Daher das Pseudonym. Im Übrigen ist mein richtiger Name dem von Marit Schalk gar nicht so unähnlich. Ich verstecke mich also nicht.

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