Vivaldi – "Die vier Jahreszeiten" präsentiert von der Tschechischen Kammerphilharmonie Prag

Konzerte

ARCHIV-Inhalt (veröffentlicht: 17.12.2018)

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Am Samstag, 29. Dezember 2018, finden in der Laeiszhalle drei Highlights der klassischen Musik an einem Abend statt!

Kaum ein Werk der Barockmusik ist heute so populär wie Antonio Vivaldis "Die Vier Jahreszeiten". Das typisch italienisch beschwingte Lebensgefühl dieser Musik, ausgedrückt in eindringlicher Lautmalerei und charakteristischer Zeichnung der darin beschriebenen Jahreszeiten, wirkt für heutige Ohren fast wie Pop-Musik einer vergangenen Epoche.

Trillernde und zwitschernde Vögel im Frühling, brummende und summende Bienen kurz vor einem furiosen Gewitter im Sommer, Jagdszenen und Weinernte im Herbst, klirrende Kälte, Zähneklappern und fallende Schneeflocken im Winter – die geniale musikalische Naturbeschreibung "Die Vier Jahreszeiten" von Antonio Vivaldi zählt heute zu den beliebtesten und bekanntesten Werken beim Publikum.

Der Name Antonio Vivaldis, einer der wichtigsten Komponisten des Barock, war zu Beginn des letzten Jahrhunderts nur einigen Musikgelehrten bekannt. Der Vivaldi-Boom setzte ein, als längst vergessene Notenmanuskripte des genialen Komponisten per Zufall gefunden wurden und einem breiten Publikum zugänglich gemacht wurden.

Vergessen und wiederentdeckt: Die Vivaldi-Renaissance

So glanzvoll die Künstlerlaufbahn Antonio Vivaldis auch verlief und so hoch die Anerkennung war, die ihm von Monarchen und anderen hochgestellten Persönlichkeiten zu Teil wurde – so blieb ihm doch nicht das traurige Los erspart, das Schwinden seines Ruhmes mitzuerleben. Vivaldi musste seine letzten Lebensjahre in bitterer Armut verbringen und wurde nach seinem Tode in einem Armengrab verscharrt. Noch zu Beginn des 20. Jahrhunderts war der Name Vivaldi höchstens den Musikgelehrten bekannt. Erst in den späten 20er Jahren, als in einem piemonteser Salesianerkloster der Fund einer großen Sammlung alter Notenmanuskripte glückte, die zum größten Teil von Vivaldi stammten, setzte die Vivaldi-Renaissance ein. Der Vivaldi-Boom begann dann Mitte der 50er Jahre, als sich eigene Musikensembles bildeten, die sich ganz der Pflege der italienischen Barockmusik, insbesondere der Werke Vivaldis widmeten. Im heutigen Musikleben spielt Vivaldi eine herausragende Rolle und von der Bekanntheit her kann er sich mit den größten Komponisten der Musikgeschichte messen.

Auch im Programm: Georg Friedrich Händels "Wassermusik", Suite Nr. 1, ein weiteres überaus beliebtes Werk der Klassik, sowie Josef Haydns "Abschiedssymphonie".

Händel schrieb die "Wassermusik" für den englischen König, der sich das Werk während einer seiner berühmten Wasserfahrten auf der Themse vorspielen ließ. Die "Wassermusik" gefiel dem König so gut, dass er die Musiker das Konzert gleich zweimal wiederholen ließ. 

Die "Abschiedssymphonie" ist ein geniales Beispiel von Haydns urwüchsigem Humor: sein damaliges Orchester war dienstmüde, wollte in den längst fälligen Urlaub; so ist es bis heute Tradition, dass die Musiker am Ende des Werkes immer müder spielen, um dann einer nach dem anderen von der Bühne zu schleichen. 

Wann?Samstag, 29. Dezember 2018, 20.00 Uhr
Wo?Laeiszhalle
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Ortsinformationen

Laeiszhalle Hamburg
Johannes-Brahms-Platz
20355 Hamburg
Telefon: 040 - 357666211

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