Deutsch-Französisches Kulturfestival arabesques 2017

Konzerte

ARCHIV-Inhalt (veröffentlicht: 12.01.2017)

Das Deutsch-Französische Kulturfestival arabesques wurde 2012 zum ersten Mal von Barbara Barberon-Zimmermann und Nicolas Thiébaud ins Leben gerufen und findet seitdem jedes Jahr statt. arabesques beginnt immer am 22. Januar, dem Tag, an dem Charles de Gaulle und Konrad Adenauer 1963 den Elysée-Vertrag über die deutsch-französische Freundschaft unterzeichneten.

Der Name des Festivals stammt aus der arabischen Ornamentkunst, in der kalligrafische und natürliche Formen ein facettenreiches Gesamtbild ergeben. Der Begriff hat Eingang in den europäischen Kulturraum gefunden und bezeichnet diverse Kunstformen. Die Festivalorganisatoren möchten mit arabesques Erwachsenen, Kindern und Jugendlichen ermöglichen, bei Konzerten, Lesungen, Ausstellungen, Theater- und Filmvorführungen, Debatten und Tanzdarbietungen zu entdecken, wie sich verschiedene Kulturen begegnen, Trennendes überwinden und zu einem neuen gemeinsamen Ausdruck finden. Ziel ist außerdem, das Interesse an der französischen und deutschen Sprache und die Zusammenarbeit von Frankreich und Deutschland als Motor für den Friedensprozess in Europa zu fördern. Von der deutsch-französischen Freundschaft aus blickt arabesques über die Grenzen hinweg auf internationale Fragestellungen. Damit dies auch über die Festivalzeit hinaus wirkt, unterstützt arabesques das internationale Kinderhilfswerk terre des hommes.

Anlehnend an die Romanreihe "Die Rougon-Macquart" von Émile Zola widmet sich arabesques 2017 dem Thema "Die Beute, das Geld, der Traum …". Der zugleich scharfsinnige und satirische Entwurf Zolas von der frei nach der Devise "Enrichissez-vous!" – "Bereichert Euch!" handelnden Hochbourgeoisie des Zweiten Kaiserreiches ist für arabesques Anregung für den zeitgenössischen Blick auf unsere Gesellschaft. Die Themen kollektive Identität, Macht, Armut, Hoffnung und die Möglichkeiten des Erhalts der mit der Demokratie verbundenen Werte wie Solidarität, Freiheit und Frieden werden im Zentrum der künstlerischen Reflexionen stehen.

Die feierliche Eröffnung des 5 Wochen dauernden deutsch-französischen Kulturfestivals wird am Tag der Signatur der Elysée-Verträge, dem 22. Januar 2017 im Metropolis Kino Hamburg stattfinden.

Das musikalische Programm wird von den unterschiedlichsten Künstlern aus den Bereichen Klassik, Chanson, HipHop, Jazz sowie Chören und Klavier gestaltet. Zusätzlich zu diesen Konzerten bietet arabesques Lesungen, (Dokumentar-)Filme und Debatten.

Das vollständige Programm finden Sie unter: www.arabesques-hamburg.de

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