Festival "Musik in den Häusern der Stadt"

Konzerte

ARCHIV-Inhalt (veröffentlicht: 08.11.2018)

Wer glaubt, dass sich Musiker nur nach großen Konzertsälen sehnen, der irrt. Newcomer wie gestandene Künstler schätzen bei ihren Auftritten vor allem auch eine dichte Atmosphäre und die Nähe zum Publikum. Kein Wunder also, dass das Festival "Musik in den Häusern der Stadt" alljährlich nicht nur bei den Besuchern beliebt ist. In diesem Jahr treten vom 13. bis 18. November 2018 81 Musiker bei 29 Konzerten an ungewöhnlichen Orten in Hamburg auf und versprechen wieder einmalige Erlebnisse für jeden Geschmack – nicht zuletzt auch dank der liebevollen Betreuung der 29 Gastgeber.

Jedes Konzert des Festivals ist einzigartig. Dazu trägt die Vielfalt des Programms bei, das mit Klassik, Jazz, Soul, Funk, Pop, Blues, Folk, Flamenco, Tango, Gypsy Swing, Chansons, Singer-Songwriter, Crossover und Improvisiertem kaum einen Musikwunsch offen lässt.

Nicht weniger attraktiv sind auch die vielen Häuser, die die Gastgeber eigens für das Festival bereitstellen: von Wohnzimmern und Villen über Lofts, Galerien und Manufakturen bis zu einem Garteneinrichter, einem ehemaligen Pferdestall, einer alten Autowerkstatt sowie historischen Gebäuden. Sie alle präsentieren sich auch dank der persönlichen Atmosphäre als ideale Bühne für einen individuellen Konzertgenuss.

Einige Highlights des diesjährigen Festivals: Am Mittwoch, 14. November 2018, um 19.30 Uhr spielt mit dem Lorenz Kellhuber Trio eine internationale Jazzgröße im wunderschönen Spiegelsaal des Museum für Kunst und Gewerbe in St. Georg. Im Tonali-Saal in Eimsbüttel präsentieren und inszenieren am Mittwoch um 20.00 Uhr Pia Bohnert, Linda Joan Berg, Pauline Jakob und Linda Leine Klassik, Pop, Oper und Operette. Eine wilde Mischung aus Jazz, Punk und Junk versprechen Botticelli Baby am Samstag, 17. November 2018, um 20.00 Uhr in einer Bank in Hammerbrook. Das Matineekonzert des Festivals bietet am Sonntag, 18. November 2018, um 12.00 Uhr in einem Ruderclub in Rotherbaum Klassik von Glière, Bach, Mozart und Händel mit Lara Boschkor & Stanislas Kim. Musikalische Geschichten für Kinder erzählt am Sonntag um 14.00 Uhr Elene Meipariani in Stiftungsräumen in Eimsbüttel.

Über "Musik in den Häusern der Stadt"

"Musik in den Häusern der Stadt" des KunstSalon Köln e. V. startete mit wenigen Konzerten in Köln und entwickelte sich schnell zu einem beliebten Kulturangebot. In der Folgezeit organisierte der KunstSalon das Festival einmal jährlich auch in weiteren Regionen Deutschlands. Seit 2014 sind Köln, Bonn und Hamburg die ständigen Festivalorte. Das Festival wird ausschließlich aus privaten Mitteln finanziert, die vor allem von den Gastgebern sowie zahlreichen Förderern und Sponsoren stammen. Gesamtfestival- und Programmleiterin Marie-Katrin Schnermann ist für den Standort Köln zuständig, während Brigitte Pütz in Bonn sowie Maike Schäfer und Berit Rapp in Hamburg verantwortlich sind.

Über den KunstSalon

Der KunstSalon e. V. in Köln ist eine Privatinitiative zur Förderung von Kunst und Kultur. Seit 1994 setzt er sich mit zahlreichen Projekten in den Sparten Film, Bildende Kunst, Musik, Literatur, Theater und Bühnentanz dafür ein, Künstler und Kulturinteressierte zusammen zu bringen. Ein Schwerpunkt ist die Nachwuchsförderung, zu der auch Preise und Auszeichnungen wie das Villa-Aurora-Stipendium zählen. In einem ehemaligen Fabrikloft bietet der KunstSalon regelmäßig Konzerte, Gespräche und Sonderveranstaltungen an. Die zahlreichen Aktivitäten werden vom Unterstützerkreis "Freunde des KunstSalon" und der KunstSalon-Stiftung begleitet.

Weitere Informationen gibt es unter www.kunstsalon.de/festivals.

Wann?13. bis 18. November 2018
Wo?verschiedene Orte in Hamburg
Eintritt:ab 9,40 Euro
Tickets:Hier direkt Tickets bestellen.
Programm:Hier das komplette Festival-Programm anschauen.

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