Die Russische Weihnachtsrevue – IVUSHKA

Konzerte

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Es beginnt eine kulturelle und spannende Reise durch das alte Russland, mit seinen Liedern, Tänzen und Traditionen. Die charmante Erzählerin Natascha begleitet die Gäste am Freitag, 18. Dezember 2017, in der Friedrich-Ebert-Halle, in deutscher und russischer Sprache, durch das Programm.

Chor, Ballett und Orchester der Tambover Hochschule für Tanz und Musik unter der Leitung von Direktor Alexander Popovitschev, studieren regelmäßig wunderschöne und abwechslungsreiche  Tänze, Choreographien und Lieder für die Tournee in Deutschland ein. Diese präsentieren sie mit authentischen Kostümen, die in den eigenen Werkstätten nach originalen Vorlagen in Handarbeit hergestellt werden.

Jede Szene hat ihr eigenes Gesicht. Die Bühne wird in eine märchenhafte Winterlandschaft gehüllt, die die Besucher für zwei Stunden zum Erinnern und Träumen einlädt. Akrobatische Sternstunden mit russischem Herzblut, kühne Artistik, zauberhafte Gesänge, Dombra, Bajan und Flöten, fehlerlose Körperbeherrschung und wahrhaft "hohe Kunst" in Form von Sprungfiguren und außergewöhnliche Choreographien.

Hervorragende Solisten setzen dem Ganzen zusätzliche Glanzpunkte auf. Durch diesen einzigartigen Mix erleben die Zuschauer eine atemberaubende Präzision. Von den vor Humor sprühenden, temperamentvollen Szenen sind besonders die "Lustigen Winterspiele" mit Schneeballschlacht zu erwähnen. 

Das Orchester lässt die Epoche der Zarenzeit mit Balalaika und Ziehharmonika auferstehen. Dazu schlüpfen die Tänzer in viele Kostüme. Mal tauchen sie als tüchtige junge Leute auf, mal als übermütige Pärchen. Dazwischen erscheinen "Väterchen Frost" und seine Enkelin "Snegurotschka", einer Schönheit aus Schnee und Eis, auf der Bühne. Schon sie alleine ist eine Augenweide für sich.

Als Highlight betritt ein Lebensfroher, übergroßer Schneemann die Bühne, der die Herzen im Nu erobert. In der Weihnachtszeit wurden auch die Hochzeitsfeiern in großem Umfang zelebriert, voll von Traditionen und kultureller Vergangenheit, so wie die von Anuschka und Nikolai. Anuschka, die jüngste Tochter einer Bauernfamilie, begegnet wie zufällig immer wieder dem Junggesellen Nikolai. Ist es Zufall, oder Absicht?

Beim traditionellen Stiefelwerfen der Junggesellinnen wird mit Schwung ein Stiefel über den Rücken geworfen. Sein Flug zeigt die Richtung, aus der ein Verehrer kommen wird. Als Anuschka an der Reihe ist, fliegt der Stiefel hoch und weit und als er schließlich landet, zeigt er auf das Haus von Nikolai. Somit ist er der Richtige. Später treffen sich im Haus von Anuschkas Eltern die Brautbewerber. Nach altem Brauch wird die Vermählung besiegelt, indem das Paar auf einem Bärenfell kniend von einem Stück Brot abbeißt. Wenn in Russland die Hochzeitsglocken läuten, ist ein Jeder herzlich zum Mitfeiern, Lachen und Singen eingeladen.

Die Reise in das winterliche Russland wird zu einem Erlebnis der außergewöhnlichen Art. Das Ensemble IVUSHKA (zu Deutsch: Weidenbäumchen) aus Tambov erweist sich als hinreißender Botschafter der Sitten und Bräuche des alten Russlands. Sei es das auf original russischen Instrumenten musizierende Orchester, dessen Musik in virtuoser Beherrschung mehrerer Instrumente eine Vielfalt von Klängen präsentiert, vom zartesten  Stimmungszauber bis zum brillanten, folkloristischen Feuerwerk oder die glänzenden choreografierten Chor- und Tanzszenen.

Wenn dann noch der Meisterchor das deutsche Weihnachtslied "Stille Nacht, heilige Nacht" singt, kann Weihnachten nicht mehr weit entfernt sein. Märchenhaft, rasant und akrobatisch – das Ensemble IVUSHKA als kultureller Botschafter Russlands weiß, wie man ein Publikum verzaubern und begeistern kann.

Wann?Montag, 18. Dezember 2017, 19.00 Uhr
Wo?Friedrich-Ebert-Halle
Tickets:Tickets für die russische Weihnachtsrevue direkt hier bestellen.

Ortsinformationen

Friedrich-Ebert-Halle
Alter Postweg 34
21075 Harburg

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