Das Orchestra dell'Accademia Nazionale di Santa Cecilia Roma & Hélène Grimaud in der Laeiszhalle

Konzerte

ARCHIV-Inhalt (veröffentlicht: 07.04.2016)

Orchestra dell'Accademia Nazionale di Santa Cecilia Roma: schon allein dieser Name ist reine Musik. Italiens Vorzeige-Klassiker zählt zu den zehn besten Orchestern der Welt und gastiert am Freitag, 15. April 2016, in der Laeiszhalle – unter ihrem Chefdirigenten Sir Antonio Pappano und mit der charismatischen, geheimnisvollen Pianistin Hélène Grimaud als Gastsolistin.

Das Programm erweist zunächst mit Beethovens Klavierkonzert Nr. 4 G-Dur der Wiener Klassik Reverenz, biegt dann aber nach der Pause scharf ab in Richtung französische Musik des späten 19. Jahrhunderts. Camille Saint-Saëns nicht eben häufig aufgeführte 3. Sinfonie c-Moll, bekannt geworden unter dem Titel "Orgelsinfonie", ist ein Fest für Freunde schwelgerisch instrumentierter Musik. Keine Frage, dass das Orchester der Accademia Nazionale dieses fantastische sinfonische Monumentalgemälde mit der gebotenen Pracht und Differenzierung in den Raum der Laeiszhalle projizieren wird.

Beethovens Klavierkonzert wird gespielt von Hélène Grimaud, die das Hamburger Publikum nicht nur deshalb besonders ins Herz geschlossen hat, weil sie eine so leidenschaftliche Interpretin der Musik von Johannes Brahms ist. Grimaud tritt hier seit vielen Jahren in immer wieder anderen Konfigurationen auf – als Solistin, als Kammermusikerin (etwa mit der Cellistin Sol Gabetta), als Solistin mit Orchestern. Dem deutschen Repertoire gegenüber – neben Brahms auch Schumann und eben Beethoven – hegt sie eine besondere Affinität.

Die Anfänge des Orchestra dell'Accademia Nazionale di Santa Cecilia Roma reichen ins späte 19. Jahrhundert zurück, doch die Accademia selbst ist viele Jahrhunderte älter, sie wurde bereits 1585 gegründet. Seit 2002 residiert das staatliche italienische Spitzenorchester im Parco della Musica, den der Architekt Renzo Piano entwarf. Im Jahr 2005 übernahm Antonio Pappano die künstlerische Leitung des Orchesters.

Von ihm mutmaßt der berühmte deutsche Tenor Jonas Kaufmann, der Maestro müsse in jeder Zelle seines Körpers aus Musik bestehen, selbst beim Sprechen dirigiere er ständig eine innere, für den Gesprächspartner freilich unhörbare Musik. Pappano dirigieren zu sehen ist Glück und Lehrstunde zugleich: Jede Phrase auch rein orchestraler Partituren modelliert er mit dem Atem des Sängers.

Wann?Freitag, 15. April 2016, 19.30 Uhr
Wo?Laeiszhalle Hamburg, Großer Saal
Tickets:Karten für das Orchestra dell'Accademia Nazionale di Santa Cecilia Roma und Hélène Grimaud in der Laeiszhalle Hamburg direkt hier bestellen.

Ortsinformationen

Laeiszhalle Hamburg
Johannes-Brahms-Platz
20355 Hamburg
Telefon: 040 - 357666211

Anfahrt


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