Dokumentation "Reise in den Herbst" im Schauspielhaus

Kino

ARCHIV-Inhalt (veröffentlicht: 31.01.2018)

Am Mittwoch, 14. Februar 2018, zeigt Martin Keßler seinen Dokumentarfilm "Reise in den Herbst", in dem er hinter die Kulissen des Märchens einer blühenden Republik Deutschland schaut.

Martin Keßler sitzt im Zug von Frankfurt nach Koblenz. Seine "Reise in den Herbst" beginnt: Zu Marine Le Pen und Frauke Petry. Angela Merkel und Martin Schulz.

Er trifft "einfache Leute", die ihre Miete kaum noch zahlen können und Andreas Ehrholdt, der einst die Hartz-IV-Proteste begann.

Opel-Arbeiter zeigen ihm ihre Fabrik, die platt gemacht wurde. Er spricht mit Europa-Begeisterten von "Pulse of Europe" und Nürnberger Berufsschülern, die die Abschiebung ihres Klassenkameraden verhindern wollen. Und er trifft "Revolutions-Romantiker" mit einer Kanone und Holzgewehren, die auf einen grundlegenden Umsturz hoffen.

Dann der G-20-Gipfel in Hamburg – mit Massenprotesten und dem größten Polizeiaufgebot in der Geschichte der Bundesrepublik. Und Jean Ziegler erklärt ihm im Deutschen Schauspielhaus Hamburg die "kannibalistische Weltordnung". Da kommt Keßler gerade von der Beerdigung Helmut Kohls.

"Reise in den Herbst" ist eine Reise durch Deutschland. Ein Land, das scheinbar blendend dasteht. Trotz Donald Trump, "Flüchtlingswelle", islamistischen Terroranschlägen und AfD. Wäre da nicht das mulmige Gefühl einer "Zeitenwende", die uns alle betreffen wird.

Wann?Mittwoch, 14. Februar 2018, 19.30 Uhr
Wo?Deutsches Schauspielhaus Hamburg
Eintritt:ab 10,- Euro
Karten:Jetzt hier Karten bestellen!

Ortsinformationen

Deutsches SchauSpielHaus Hamburg
Kirchenallee 39
20099 Hamburg

Anfahrt


Anzeige