Hamburg ins Gesicht geschaut. Porträts aus fünf Jahrhunderten

Ausstellungen & Museen

ARCHIV-Inhalt (veröffentlicht: 12.01.2016)

Die Ausstellung "Hamburg ins Gesicht geschaut. Porträts aus fünf Jahrhunderten" ist bis zum 22. Mai 2016 im Hamburg Museum zu sehen.

Das Phänomen des Porträts erlebt durch die omnipräsente Selfie-Kultur eine internationale Renaissance. Einst das Privileg politischer Repräsentanten und wohlhabender Kreise, gehört das Abbilden der eigenen Person zwar seit der Erfindung der Fotografie in allen gesellschaftlichen Schichten zum guten Ton, aber noch nie war es von so großer kultureller Bedeutung wie heute.

In der Ausstellung, die als spektakuläre Installation auf über 500 m² eine breite und bunte Vielfalt von historischen und zeitgenössischen Porträts auf einzigartige Weise zur Schau stellt, widmen sich die Historischen Museen Hamburg anhand der Konterfeis von Hamburgern der Kulturgeschichte der porträthaften Abbildung.

Als innovative Inszenierung mit intermedialem Zugang, der aus der Ausstellung selbst, einem farbenprächtiger Begleitband und der App "Hamburg History Touch" besteht, präsentiert "Hamburg ins Gesicht geschaut" eine facettenreiche Auswahl von Porträts und Biografien berühmter und weniger bekannter Hamburgern aus den letzten fünf Jahrhunderten.

Ob Ölgemälde, Scherenschnitt oder Fotografie, Albert Ballin, Heidi Kabel oder Siegfried Lenz – die Ausstellung zeigt mehr als 250 Porträts verschiedener Genres und Stile und kombiniert die Kulturgeschichte der porträthaften Abbildung mit einem spezifischen Blick in die Hamburger Geschichte.

Zusammen mit den Biografien der Abgebildeten, die in und für Hamburg wirkten – ob nun ein Kapitän des 18. Jahrhunderts, eine elegante Dame aus wohlhabenden Kreisen oder ein Kioskbesitzer aus Altona, ob Hans Albers, Max Brauer oder ein Dienstmädchen – bietet die Ausstellung eine Hamburger Stadtgeschichte der ganz besonderen Art.

Alle Objekte der Ausstellung kommen aus der mehr als 60.000 Bildnisse umfassenden Sammlung des Hamburg Museums, des Altonaer Museums und des Museums der Arbeit.

Anhand der 10 Themenbereiche "Kindheit und Jugend", "Partner und Paare", "Familienporträts", "Berufe und Berufungen", "Gesichter der Herrschaft", "Ereignisse im Porträt", "Erzwungene Porträts", "Tote im Porträt", "Geformte Porträts" und "Porträts im Gebrauch" setzt sich die Ausstellung im Hamburg Museum mit den Fragen, wann und warum sich Hamburger früher porträtieren ließen, welche Anlässe und Möglichkeiten es dazu gab und was die Bilder über das Leben in Hamburg widerspiegeln, auf besondere Weise auseinander.

Wann?Bis 22. Mai 2016, Di-Sa 10.00 bis 17.00 Uhr, So 10.00 bis 18.00 Uhr
Wo?Hamburg Museum
Eintritt:9,- Euro, ermäßigt 5,50 Euro, Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren: Eintritt frei

 

 

 

Ortsinformationen

Museum für Hamburgische Geschichte Stiftung Historische Museen Hamburg
Holstenwall 24
20355 Hamburg
Telefon: 040 - 428132100

Öffnungszeiten

Di-Sa 10:00-17:00

Preise

9,- Euro ermäßigt 5,50 Euro Eintritt frei für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren; Gruppenkarte ab 10 Personen 7,- Euro

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