Ausstellung: The poetry of (failing) systems

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The Poetry of failing systems, Pressefoto

The Poetry of failing systems, Pressefoto

Was ist Realität? Was wissen wir darüber? Ist real das, was wir dafür halten? Existiert die Realität erst, wenn wir sie messen? Seit jeher versucht die Menschheit, Realität zu verstehen, zu ordnen und zu strukturieren. Die Gesellschaft konstruiert Systeme, gliedert Raum und Zeit, stellt Maßeinheiten auf. Geht es dabei um Aneignung von Realität, Natur, Neuem, nicht Greifbarem? Warum brauchen wir bestimmte Ordnungssysteme und wo weisen sie Fehlstellen auf?

In ihrer Ausstellung The Poetry of (failing) Systems begeben sich die beiden Künstlerinnen Bärbel Praun und Miriam Hamann auf eine Spurensuche nach gesellschaftlichen und naturwissenschaftlichen Systemen, die unsere Realität zu strukturieren versuchen.

Während Miriam Hamann in ihren Installationen die Frage nach der Messbarkeit von Zeit untersucht und die Linearität und Auswirkungen zeitlicher Abfolgen hinterfragt, widmet sich Bärbel Praun der Kurz- und Langlebigkeit unserer alltäglichen materiellen Dingwelt und beschreibt in ihren temporären Skulpturen und Fotografien Momente der Balance, des Augenblicks und des Wandels.

Miriam Hamann, geb. 1986, lebt und arbeitet in Wien und Berlin. Ihr Studium von Kunst und kommunikativer Praxis sowie TransArts hat sie an der Universität für Angewandte Kunst Wien absolviert. Auslandsaufenthalt an der École Supérieure d'Arts Graphiques Paris. Diverse Einzel- und Gruppenausstellungen im In- und Ausland, Residencies in Deutschland, Finnland, Österreich, Niederlande, Frankreich und Norwegen.

Bärbel Praun, geb. 1978, lebt und arbeitet in Hamburg. Ihr Studium der Fotografie und Medien hat sie an der Fachhochschule für Gestaltung in Bielefeld absolviert. Diverse Einzel- und Gruppenausstellungen im In- und Ausland, Residencies in Österreich, Luxemburg, Finnland, Litauen, Schweiz, Portugal, Niederlande und England.

Das Gängeviertel wurde am 22. August 2009 besetzt und vor dem Abriss gerettet. Seitdem setzt sich die Galerie Raum linksrechts für diesen nichtkommerziellen soziokulturellen Ort ein: für ein gemeinsames Leben, Arbeiten und Wohnen, für mehr Kunst, Kultur und Soziales mitten in Hamburg.

Raum linksrechts im Gängeviertel widmet sich der Förderung junger Kunst in und aus Hamburg.

Quelle: Das Gängeviertel

Wann?Vernissage: Samstag, 13. Juli 2019, 19.00 Uhr
Ausstellung: 14. bis 27. Juli 2019, Do. bis Sa. 17.00 bis 20.00 Uhr
Wo?Galerie Raum linksrechts im Gängeviertel

Ortsinformationen

Raum linksrechts
Valentinskamp 37
20355 Hamburg

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