Aufgabenbereich einer 24-Stunden-Pflege

Senioren

© hamburg-magazin.de

© hamburg-magazin.de

Der Beruf des Pflegers wird immer wichtiger. Rund 20 Prozent aller Deutschen sind über 65 Jahre alt – Tendenz steigend. Viele von ihnen benötigen Hilfe, da sie ihren Alltag alleine nicht bewältigen können. Einige sind durch Krankheit und Alter so eingeschränkt, dass sie dauerhaft auf Pflege angewiesen sind. Oftmals übernehmen Verwandte die Pflege ihrer Angehörigen. Sind diese durch die Pflege überfordert oder besitzt der Pflegebedürftige keine Verwandten und Bekannten mehr, werden professionelle Pflegekräfte benötigt.

Viele alte Menschen möchten ihr Zuhause nicht verlassen

Viele Senioren möchten auch im Alter in ihrem Zuhause wohnen bleiben. Das ist nicht verwunderlich, wenn man bedenkt, dass viele von ihnen seit mehreren Jahrzehnten in ihren Häusern leben. Hier fühlen sie sich wohl und geborgen, ein Pflegeheim erscheint ihnen fremd und steril. Ärzte geben außerdem zu Bedenken, dass es die Lebensqualität pflegebedürftiger Senioren verbessern kann, wenn sie in ihrer Wohnung bleiben dürfen. Das gilt insbesondere für demenzkranke Patienten, für die Routine und ein gewohntes Umfeld sehr wichtig ist.

Eine Pflegekraft, die immer da ist

Eine gute Lösung kann deshalb eine Pflegekraft sein, die rund um die Uhr für den Patienten da ist. Entsprechende Kräfte vermitteln Pflegedienste wie die Deutsche Seniorenbetreuung auch in Hamburg. Die gut ausgebildeten Pfleger können bei Bedarf auch direkt bei den bedürftigen Menschen einziehen. Das hat den Vorteil, dass sie nicht nur am Tag, sondern auch für Notfälle in der Nacht verfügbar sind. Gleichzeitig können sich die Senioren durch das Wohnen in den eigenen vier Wänden etwas Selbstbestimmung erhalten. Dies ist ein entscheidender Faktor für ein würdevolles Leben im Alter.

Welche Aufgaben hat eine Pflegekraft

In erster Linie hat eine Pflegekraft die Pflicht, den hilfsbedürftigen Personen bei der Bewältigung der täglich anfallenden Aufgaben zu helfen. Darunter zählen vor allem die folgenden:

  • Hilfe bei der täglichen Hygiene und dem Toilettengang: Im hohen Alter sind viele Menschen nicht mehr in der Lage, sich selbstständig um die Hygiene zu kümmern. Andere wiederum sind aufgrund psychischer Krankheiten verwirrt und vergessen sie vollkommen.
  • Unterstützung beim An- und Auskleiden: Auch das An- und Ausziehen von Klamotten kann durch körperliche Einschränkungen erschwert werden.
  • Zubereitung und Hilfe bei der Aufnahme mehrerer Mahlzeiten am Tag: An die selbstständige Zubereitung von Mahlzeiten ist bei vielen Senioren nicht mehr zu denken. Aufgrund von Zitteranfällen und anderen körperlichen Problemen sind sie darüber hinaus oftmals nicht in der Lage, selbstständig zu essen.
  • Unterstützung bei der Mobilität: Probleme beim Gehen und Treppensteigen erschweren hilfsbedürftigen Menschen oft den Alltag. Auch hier muss das Pflegepersonal eingreifen.
  • Einkaufen: Obwohl Spaziergänge, soweit sie überhaupt möglich sind, und frische Luft grundsätzlich wichtig für alle Senioren sind, muss die Pflegekraft auch diese Tätigkeit übernehmen. Sie muss dafür sorgen, dass eine vitamin- und abwechslungsreiche Ernährung sichergestellt ist. Ist der Bedürftige in der Lage, ist auch das gemeinsame Einkaufen eine gute Idee.
  • Hilfe bei der Einnahme von Medizin: Viele Menschen müssen im Alter verschiedene Medikamente einnehmen. Damit dies zuverlässig gewährleistet ist, muss die Pflegekraft hier unterstützend einwirken. Für andere medizinische Leistungen wie die Blutabnahme oder das Wechseln von Verbänden, muss das Personal entsprechend geschult sein.

Daneben können aber auch noch viele weitere Aufgaben wie das Sauberhalten der Wohnung und ähnliches anfallen. Darüber hinaus hat die Pflegekraft aber auch die Aufgabe, ihren Schützling in sozialer Hinsicht zu unterstützen. Dazu zählen vor allem Gespräche und Motivationen zu Spaziergängen etc.

Wird eine Pflege finanziell gefördert?

Eine 24-Stunden-Pflege stellt natürlich eine finanzielle Belastung dar. Senioren werden jedoch mit den Kosten nicht alleine gelassen. Die Kosten verteilen sich auf mehreren Schultern. Einen Großteil der Kosten übernimmt die Pflegekasse, in die jeder Arbeitnehmer einbezahlen muss. Mit diesem Anteil können sowohl Sachleistungen als auch Hilfsmittel gekauft werden, zudem wird damit auch das sogenannte Pflegegeld bezahlt. Der Betrag wird je nach Grad der Pflegebedürftigkeit zugewiesen. Kosten für Maßnahmen, die vom Hausarzt verordnet wurden, übernimmt zu einem Großteil auch die Krankenkasse. Sind die finanziellen Mittel des Patienten und seiner Angehörigen erschöpft, können sie darüber hinaus Zuschüsse vom Staat beantragen.

Anzeige