Children of the Forgotten – Fernanda Brandao baut Brunnen im Amazonas Regenwald

Kinder & Familien

© Noah Felk

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Nach einem Besuch bei dem Indianerstamm der "Huni Kuin" im brasilianischen Regenwald Anfang 2016, rief Fernanda gemeinsam mit dem Fotografen Roman Rütten das Projekt "Children of the Forgotten" ins Leben.
 
Mehrere Wochen lang lebte sie bei den Ureinwohnern Brasiliens im Amazonas Regenwald. Eindrücke aus dieser Zeit hielt sie mit Fotos und Filmen fest, um auf die Lebensumstände der indigenen Völker aufmerksam zu machen.

Inzwischen umfasst die Dokumentation "Children of the Forgotten" einen Bildband, einen Kurzfilm sowie diverse Kunstausstellungen in Zusammenarbeit mit verschiedenen Künstlern.

Die Arbeiten vor Ort haben begonnen: Ziel des Hilfsprojektes ist der Aufbau einer nachhaltigen Infrastruktur in allen 36 Dörfern, damit die Indianer unabhängig und autark leben können.

Dafür hat "Children of the Forgotten" ein vier Schritte-Programm entwickelt: Im Mai 2018 baute "Children of the Forgotten" gemeinsam mit der entwicklungspolitischen Organisation "Viva con Agua" die ersten Brunnen in den Dörfern "FLOR DA MATA" und "ROSA BRANCA" an dem Fluss "Tarauacá". Im Jahr 2019 ist die Installation nachhaltiger Stromversorgung sowie der Bau von Schulen in den genannten Dörfern geplant.

Fernandas Ziel ist es, den indigenen Völkern der Welt zu helfen. Denn obwohl sie die Wälder für uns alle beschützen, sind gerade diese Menschen am verwundbarsten.


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