Stadtteile

Stadtteil Othmarschen

Der Villenvorort Othmarschen war ursprünglich ein dicht bewaldetes Bauerndorf um den Agathe-Lasch-Weg. Bis zum Bau der Autobahn und Nordeinfahrt des neuen Elbtunnels Mitte des 20. Jahrhunderts war der historische Kern des Bauerndorfs noch erhalten. Nur der "Röperhof" aus dem Jahr 1759 am Agathe-Lasch-Weg 2 ist heute noch als Restaurant zu besuchen. Der Kaufmann F. Ancker veranlasste 1883 die Gründung der "Villenanlage Neu-Othmarschen" entlang der ...

Stadtteil Ottensen

Ottensen ist ein Stadtteil im Bezirk Altona, grenzt im Osten am Bahnhof Altona entlang der Max-Brauer-Allee an Altona Altstadt, im Norden an Bahrenfeld und reicht im Westen bis Othmarschen. Erstmals 1310 als Tottenhusen erwähnt, war Ottensen ein Bauern- und Handwerkerdorf, das ab 1640 unter dänischer Herrschaft stand. 1867 wurde Ottensen Teil der preußischen Provinz Schleswig-Holstein und befand sich, im Gegensatz zu Altona und Hamburg, im ...

Stadtteil Rissen

Rissen, an der Grenze zu Schleswig-Holstein gelegen, ist der westlichste Elbvorort. 1255 erstmals als Risne (bedeutet Strauch- und Buschwerk) erwähnt, gehörte Rissen bis 1640, als es in dänische Herrschaft fiel, zu Holstein Pinneberg. Seit 1876 selbständige Gemeinde, wurde Rissen 1927 Teil des Bezirks Altona und somit 1938 Vorort von Hamburg. Der Hamburger Kaufmann und Reeder Johann Cesar VI. Godeffroy kaufte im 19. Jahrhundert das Heide- und ...

Stadtteil Rotherbaum

Im Viertel rund um die Universität Hamburg gibt es alles, was das Leben angenehm macht. Kinos, Kneipen und Cafés, Buchläden und Gemüsehöker, den türkischen Imbiss und das französische Edelrestaurant. Über 40.000 Studenten studieren inzwischen an der Universität Hamburg. Zumindest während des Semesters füllen sie natürlich nicht nur die Hörsäle und die Mensa, sondern auch die Straßen, Läden und Kneipen rund um den Campus

Stadtteil St. Georg

Eines der spannendsten Pflaster der Stadt ist Sankt Georg. Heimat für Künstler, Schwule und Multikulti – in Hamburgs ältestem Stadtteil erlebt man Szeneleben pur. Das Viertel verdankt seinen Namen dem Lepra-Hospital Sankt Georg, das um 1200 außerhalb des alten Befestigungsringes der Hansestadt verlegt worden war. Was den Hamburgern innerhalb ihres Schutzwalles nicht geheuer war, wurde hierher verbannt: um 1500 der Galgen, der Pestfriedhof 1564 ...

Stadtteil St. Pauli

St. Pauli ist der wohl über seine Grenzen hinaus berühmt-berüchtigtste Stadtteil Hamburgs. Er erstreckt sich auf einer Fläche von 2,6 km² im Osten bis an die Neustadt und reicht entlang der Elbe bis ins Zentrum von Altona. Der ursprüngliche Name für das vor der Stadtmauer liegende Gebiet zwischen Heiligengeistfeld, Wallanlagen und Hafenstraße war der Hamburger Berg, daran erinnert eine Seitenstraße der Reeperbahn noch heute

Stadtteil Wandsbek

Der Stadtteil Wandsbek liegt im Nordosten Hamburgs und umfasst die Ortsteile Wandsbek-Gartenstadt und Hinschenfelde, früher zugehörig zur Stadt Wandsbek. Circa 32.000 Menschen leben auf diesem 6 km² großen Gebiet. Die Herkunft des Namens kann nicht genau geklärt werden. Entweder kommt er von einem Wanto, der am Bach (Bek) ein Dorf gründete oder der Fluss diente als territoriale Grenze, da der alte Name Wantesbeke soviel wie Grenzbach heißt. ...

Stadtteil Wilhelmsburg

Bekannt als die größte Flussinsel Europas, ist Wilhelmsburg mit 52.372 Einwohnern* und über 35 km² gleichzeitig Hamburgs größter Stadtteil. Der Mix aus Wasser, Hafen und Historie macht Wilhelmsburg zu etwas ganz Besonderem – vor allem durch die Lage zwischen Norder- und Süderelbe im Bezirk Hamburg-Mitte. Neben den S-Bahn-Haltestellen S3 und S31 wird zudem an einer Verbindung zur HafenCity gebaut – dem "Sprung über die Elbe". Während die Fahrzeit ...

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