Elbphilharmonie auf der Elbe – Neue HADAG-Fähre hat einen Namen

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ARCHIV-Inhalt (veröffentlicht: 07.02.2017)

Der Zielhafen ist erreicht! "Elbphilharmonie" lautet der Name der neuen HADAG-Fähre, die ab Sommer 2017 Fahrgäste durch den Hamburger Hafen befördern wird.

Nach Sichtung von knapp 2.000 Einreichungen hat die Jury um HADAG-Chefin Gabriele Müller-Remer, Ulrich Gaßdorf vom Hamburger Abendblatt und Ulf Ansorge vom NDR 90,3/Hamburg Journal gemeinsam über den Namen entschieden. Überzeugt hat die Begründung: "Mit der Elbphilharmonie aus Finkenwerder auf der Elbe auf das neue Wahrzeichen Hamburgs, die Elbphilharmonie, zuzufahren – das hat doch was." Die Tatsache, dass der Vorschlag zahlreichen Einsendungen zufolge von vielen Hamburgern gewünscht war, bestärkte die Jury in ihrer Entscheidung.

Gewinnerin Monika Schaar fährt mit zwei Jahresfreikarten für die HADAGAusflugsfahrten künftig kostenfrei durch den Hafen. Aber auch die Zweitplatzierte Stefanie Hein und Platz 3 Ina Fischer können sich freuen: Mit ihren Vorschlägen "Elbperle" und "Zitronenjette" haben auch sie sich durchgesetzt und nehmen gemeinsam mit Monika Schaar an der Taufveranstaltung im Juni 2017 teil.

Hamburg suchte Namen für neue HADAG-Fähre

Gemeinsam mit dem Hamburger Abendblatt, Radio NDR 90,3 und dem Hamburg Journal hatte die HADAG einen Namen für die neue Fähre gesucht. Leser und Hörer wurden im Zeitraum von 30. Januar bis zum 2. Februar 2017 dazu aufgerufen, ihren Namensvorschlag mit Hamburgbezug inklusive einer kurzen Begründung per Mail oder Post an die HADAG zu senden. Die Jury bewertete die Einreichungen nach den Kriterien Hamburgbezug, Kreativität und Aussagekraft der Begründung.

Neubau als modernstes Schiff der HADAG-Flotte

Die Namensfindung galt dem HADAG-Neubau, der aktuell als Weiterentwicklung des bekannten Bügeleisen-Designs erfolgt. Der Prototyp hat eine Kapazität von 400 Fahrgästen und wird mit dieselelektrischem Antrieb sowie umfassenden Abgasnachbehandlungsanlagen betrieben. Damit ist er das modernste Schiff der HADAG-Flotte. Ein neues, strömungsoptimiertes Unterwasserschiff sorgt zudem für einen geringeren Wasserwiderstand. Die neue Serie "Typ 2020" soll die zukunftsweisende Ausrichtung der HADAG stärken und mittelfristig weitere technologische Fortschritte vorbereiten. Gebaut wird die Fähre von der Werft Pella Sietas in Neuenfelde. Der Neubau wird im ersten Halbjahr 2017 beendet sein und soll entsprechend im Sommer getauft werden.

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